Marktsteft

Den Ratten in Marktsteft geht's an den Kragen

Eine aufgeschreckte Ratte rennt über die Straße (Symbolbild). Foto: A3618/_Bernd von Jutrczenka

Um Ratten, den Bauhof und um die Frage, ob Bürgermeister Thomas Reichert wieder antritt, ging es in der Marktstefter Stadtratssitzung.

Marktsteft hat in einigen Bereichen eine Rattenplage. Bislang wurden dagegen Giftköder weitgehend offen in der Kanalisation ausgebracht. Das ist zum einen wenig effektiv, zum anderen können die Köder leicht weggeschwemmt werden. Bauhofleiter und Stadtrat Wolfgang Seitz stellte den Räten ein sicheres Konzept mit Köderboxen vor, mit dem auch die Zahl der Zugriffe durch Ratten erfasst werden können. Die Räte stimmten den Kosten in Höhe von rund 10 000 Euro zu.

Die Stadt ist mit dem Bau eines Bauhofs am Montagabend einen Schritt weiter gekommen: Für das Gelände zwischen dem Baugebiet Hausackerweg und dem neuen Gewerbegebiet soll dazu der Flächennutzungsplan geändert werden. Da der Bauhof nur einen Teil des Geländes nutzen wird, kann dieser Teil vorgezogen werden. Um für den Rest die Art der neuen Nutzung, etwa Wohn-, Misch- oder Gewerbegebiet, festlegen zu können, ist eine Ergänzung des Lärmgutachtens des daneben gelegenen Gewerbegebiets nötig. Liegt dies vor, wird auch hier der Flächennutzungsplan geändert.

Um die Abbruchkante des Asphalts im Leithenbukweg hin zum Feldweg Wehrleinsgasse zu sichern, werden Angebote eingeholt. Dabei sollen auch Möglichkeiten zur Erschließung des Anwesens Leithenbukweg 3 über den Feldweg geprüft werden.

"Um Gerüchten" entgegen zu treten, gab Bürgermeister Thomas Reichert am Ende der Sitzung seine erneute Kandidatur als Bürgermeister für Marktsteft bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr bekannt.

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