Kitzingen

Der KSV fiebert seinem neuen Domizil entgegen

Geehrt wurden beim  Kraftsportverein Kitzingen (hinten von links) Armin Uhl, Vorsitzender Hans Poschet und Jürgen Twardy sowie (vorne von links)  Siegfried Herrmann, Lieselotte Stöcker, Siegfried Pusch, Vivien Ahmend, Renate Fabian und Emil Erb.
Geehrt wurden beim Kraftsportverein Kitzingen (hinten von links) Armin Uhl, Vorsitzender Hans Poschet und Jürgen Twardy sowie (vorne von links) Siegfried Herrmann, Lieselotte Stöcker, Siegfried Pusch, Vivien Ahmend, Renate Fabian und Emil Erb. Foto: Hartmut Hess

Die Tage der Walter-Schneider-Sporthalle in der Glauberstraße sind gezählt, nach dem Beschluss des Stadtrats zur Generalsanierung der Sickergrund-Sporthalle und einem Anbau fiebern die Mitglieder des Kraftsportvereins (KSV) ihrem neuen Domizil im Sickerhallen-Anbau entgegen.  

Über den Stand der KSV-Trainingshalle informierte Vizevorsitzender Harald Sauf in der Jahreshauptversammlung: "Der Anbau wird kommen, aber wie schnell es geht, ist fraglich". Er rechnet mit rund drei Jahren, bis der KSV sein neues Domizil beziehen kann. Bis dahin wird in der Walter-Schneider-Sporthalle nichts mehr investiert und nur das nötigste repariert.

Spitzenplätze bei den Deutschen, Bayerischen und Fränkischen Meisterschaften

Den Höhepunkt der Jahreshauptversammlung bildeten die Ehrungen erfolgreicher Sportler und langjähriger Mitglieder. Vorsitzender Hans Poschet beglückwünschte den Gewichtheber Armin Uhl zum Bayerischen Meistertitel bei den Aktiven. Die gleiche Ehrung wurde dem Masters-Heber Karl-Heinz Schwenkert zuteil, der Spitzenplätze bei den Deutschen, Bayerischen und Fränkischen Meisterschaften errungen hatte.

Der ehemalige Gewichtheber Horst Janik und die Trainer-Legende Siegfried Pusch wurden jeweils für stolze 65 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Janik war lange Jahre als Kassenrevisor, 2. Vorsitzender, Gewichtheber-Trainer, Kassenverwalter, Hallenwart und Fitnesstrainer im Vorstand aktiv.

"Unser Siggi" rufen die KSV-Heber Siegfried Pusch, der in seiner aktiven Zeit viermal Bezirksmeister und zweimal Vereinsmeister war. Er bestritt in seiner 19-jährigen Heber-Laufbahn 90 Wettkämpfe und war von 1971 bis 1993 Trainer. Aus seiner Trainerzeit stammt der Vereinsrekord aus dem Jahr 1981 als die stärkste Mannschaft in der Vereinsgeschichte die Leistung von 517,5 Relativpunkten markiert hatte.

Die Heber-Legende von der Glauberstraße

Ein halbes Jahrhundert sind Siegfried Herrmann und Emil Erb Mitglied beim KSV. Siegfried Hermann gehörte zur Rekord-Mannschaft von 1981 und gilt als "Heber-Legende von der Glauberstraße" mit zahlreichen Erfolgen als Bayerischer Meister und Bronzemedaillengewinner auf nationaler Ebene bei den Masters. Emil Erb wurde mehrfach Unterfränkischer Seniorenmeister und ist heute noch aktiver Bankdrücker beim SG Randersacker. Für 40-jährige Vereinstreue ehrte der Vorsitzende Wolfgang Stöcklein Jürgen Twardy, Gisela und Sigurd Herrmann und Lieselotte Stöcker. Seit 25 Jahren sind Guido Drews, Roland Zischler, Renate Fabian, Oliver Roth und Alen Pelicone im KSV und erhielten die Vereinsehrennadel in Silber. Die Treuenadel in Bronze gab es nach 15 Jahren für Karl-Heinz Schwenkert, Vivien Amend, Marita Enck und Brigitte Hollenbach.

Anlass zu Kritik gab es für den Vorsitzenden daran, dass der Informationsaustausch zwischen den Abteilungen und der Vereinsführung nur spärlich zustande komme. Erfreut zeigte Poschet sich dagegen über die aktuellen Leistungen der ersten Gewichtheber-Mannschaft in der Bayernliga.

Trotz Beitragserhöhung 15 neue Mitglieder beim KSV

Harald Sauf teilte mit, dass der Verein trotz einer Beitragserhöhung die Mitgliederzahl um 15 Personen steigern konnte. Der Zuwachs kam hauptsächlich aus der Box-Abteilung. Er bedankte sich bei Tanja Sabroda und Tina Stark, die mit ihrem Training im Kinder-, Jugend- und Frauenbereich maßgeblich an der wachsenden Popularität des Boxsport beteiligt seien. Boxer-Abteilungsleiter Maik Dressler fand, dass es auf eine gutes Trainerteam zurückzuführen sei, dass die Boxer inzwischen die größte Abteilung im KSV sind.

Der Boxer-Nachwuchs versuchte sich in einigen Sparringskämpfen und beim 6. Frieder-Dollinger-Gedächtnisturnier. Zum Jubiläumsturnier 125 Jahre KSV Kitzingen fanden 24 Vereine aus fünf Bundesländern den Weg in die Florian-Geyer-Halle. Heuer findet das 7. Frieder-Dollinger-Gedächtnisturnier am 13. April statt und ein Nachwuchsturnier am 7. November.

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