Hüttenheim

Der SV Hüttenheim erhält vom Verband die höchste Auszeichnung

Über das BFV-Gütesiegel für den SV Hüttenheim freuten sich (von links) Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert, Vereinsehrenamtsbeauftragter Stephan Stadtelmeyer, Ludwig Bauer als BFV-Kreisehrenamtsbeauftragter, Vorsitzender Wolfgang Stadtelmeyer und Stellvertreter Frank Köller. Foto: Hartmut Hess

Auf der Weihnachtsfeier des SV Hüttenheim hatte der Nikolaus für die Kinder viele kleine Geschenke dabei. Ein weitaus größeres hatte Ludwig Bauer als Kreisehrenamtsbeauftragter des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) mitgebracht: Denn Vorsitzender Wolfgang Stadtelmeyer und Vereinsehrenamtsbeauftragter Stephan Stadtelmeyer nahmen von ihm das BFV-Gütesiegel entgegen. Es ist die höchste Auszeichnung des Verbandes für Amateurvereine.

Für Rauten und Gütesiegel müssen Fußballvereine beweisen, dass sie bei Ehrenamt, Jugendarbeit, Breitensport und Prävention gut aufgestellt sind. Der SV Hüttenheim ist der 38. Verein in Bayern, dem diese Ehre zuteilwird. 2004 hatte er erstmals eine BFV-Raute erhalten. Nachdem 2006, 2008 und 2014 weitere Auszeichungen folgten, betrat der Verein jetzt die höchste Stufe.

Gelebtes Ehrenamt als Basis für den Erfolg

Das Gütesiegel bestätigt dem Verein Qualität und dokumentiert für Öffentlichkeit und Sponsoren, dass dort jeder gut aufgehoben ist. "Der SV Hüttenheim hat eine Vorbildfunktion", bestätigte Bauer und sprach zu Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert: "Sie können stolz auf diesen Verein sein." Das gelebte Ehrenamt sei die Basis für den Erfolg der Vereine.

Bauer lobte die Vereinsführung und ermunterte sie: "Machen Sie weiter so zum Wohle der Jugend und der Gemeinde." Wolfgang Stadtelmeyer ging in seiner Ansprache darauf ein, dass die Mannschaft ein Pendler zwischen A- und B-Klasse sei. Er sei sich aber sicher, mit Wolfgang Hartmann den passenden Trainer geholt zu haben: "Ich hoffe, dass wir nochmals einen Angriff mit dem Ziel Aufstieg starten", sagte er. Dazu sollten die Spieler möglichst oft zum Training gehen.

Neues Gemeinschaftshaus nützt auch dem Verein

Vorbild sind die Pilatesdamen des Vereins: Unter der Anleitung von Heidi Kraus seien sie eifrig beim Üben. Stadtelmeyer versprach, dass für sie der Boden im Sportheim-Saal abgeschliffen werde. Der Vorsitzende dankte der Bürgermeisterin und dem Gemeinderat für die finanzielle Unterstützung des Vereins. Ebenso würde der Sportverein davon profitieren, dass die Gemeinde ein Gemeinschaftshaus mit einem Turnraum und den Kindergarten neu errichte.

Der Vorsitzende nutzte die Weihnachtsfeier, um die Arbeit engagierter Mitglieder zu honorieren. Er hob Christian Burgis hervor, der seit drei Jahren in der Wohnung im Sportheim lebe und jederzeit zur Stelle sei, wenn es am oder im Sportheim etwas zu erledigen gäbe. Der Gesangverein Harmonie gab der Feier mit seinen Liedern eine festliche Atmosphäre.

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