MARKTBREIT

Die Feuerwehr auf Briefmarken

Das Zentrum der bayerischen Briefmarkenliebhaber lag am Wochenende im Landkreis Kitzingen: Mit der Briefmarkenausstellung im Rang 3, der Feier des 45-jährigen Bestehens der Briefmarken-Sammlergemeinschaft Marktbreit, des 60-jährigen Gründungsfestes des Landesverbandes der Bayerischen Philatelisten und gleichzeitig der Landesverbandstagung war Marktbreit Ziel von Besuchern weit über die Landesgrenzen hinaus.
Die lokale Prominenz im eigens für die Mabria '08 eingerichteten Postamt in Marktbreit: Schirmherrin Karin Radermacher, der Vorsitzende der Briefmarken-Sammlergemeinschaft Marktbreit, Stefan Mloschin, Wilhelm Sturm, Erich Hegwein und der Türmer von Marktbreit, dargestellt von Volker Deifel (von rechts).
Die lokale Prominenz im eigens für die Mabria '08 eingerichteten Postamt in Marktbreit: Schirmherrin Karin Radermacher, der Vorsitzende der Briefmarken-Sammlergemeinschaft Marktbreit, Stefan Mloschin, Wilhelm Sturm, Erich Hegwein und der Türmer von Marktbreit, dargestellt von Volker Deifel (von rechts). Foto: FOTO ROBERT HAASS

Mabria, die Marktbreiter Briefmarkenausstellung ist schon seit Jahren ein Begriff in den Kreisen der Briefmarkensammler. Erstmals, so ein Artikel im Begleitheft zur diesjährigen Ausstellung, fand 1986 eine solche Ausstellung im Rang drei statt. Seither konnte die Sammlergemeinschaft fünf weitere Rang-3-Ausstellungen organisieren, die diesjährige war also die insgesamt die siebte Schau. Übertroffen wurden diese Ausstellungen im Jahr 2005, als die Marktbreiter eine Landesverbandsausstellung im Rang 2 durchführen konnten.

26 Aussteller präsentierten am Wochenende ihre Exponate – mit einer breiten Themenpalette. So waren etwa in der offenen Klasse Briefmarken zu den „Haus und Rassekatzen“ ebenso zu sehen, wie die „Kunst als Missionar am Beispiel von Tilman Riemenschneider“ oder der „Brief und das Geld“. Neben Ausstellern aus der gesamten Bundesrepublik nahmen natürlich auch Briefmarkensammler aus dem Landkreis Kitzingen am Wettbewerb teil.

So zeigte Jürgen Poppner aus Marktbreit „Die Feuerwehr im Wandel der Zeit“ oder Gottfried Steinmann aus Marktsteft „Die Römer an der Donau“. Neben der Offenen Klasse konnten die Aussteller auch zu den Themenbereichen Ländersammlungen, postgeschichtliche Sammlungen, thematische Sammlungen, Maximalphilie (Maximumkarten) und Erinnophilie (nichtpostalische Marken) Beiträge einreichen.

Der Katalog zur Ausstellung im Jahr 2005 hatte den Heinrich-Schlemmer-Preis als bester Ausstellungskatalog erhalten. Der diesjährige Katalog stehe dem nicht viel nach, so das Lob des Landesverbandsvorsitzenden Ludwig Gambert. Ausführlich geht der Katalog auf den Wettbewerb der Ausstellung ein. Daneben bietet er einen Gang durch die Geschichte des Fernsprechwesens. „110 Jahre Telefon in Marktbreit“ ist das Motto der Ausstellung, dem auch der Sonderstempel im eigens eingerichteten Ausstellungs-Postamt gewidmet ist.

Bei der Eröffnung am Samstagvormittag in der Hauptschule Marktbreit hat der Vorsitzende der Marktbreiter Briefmarken-Sammlergemeinschaft, Stefan Mloschin, neben vielen Verbandsfunktionären auch die Schirmherrin Karin Radermacher, Marktbreits Bürgermeister Erich Hegwein und den stellvertretenden Landrat Wilhelm Sturm – er hatte dabei seinen ersten offiziellen Auftritt im neuen Amt – begrüßt. Nach Grußworten der Prominenz eröffneten sie mit einem Rundgang die Ausstellung.

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