WIESENTHEID

Die Heimat lebens- und liebenswert erhalten

Besonders aktive Mitglieder wurden beim 30-jährigen Bestehen der Ortsgruppe des Bund Naturschutz Wiesentheid/Geiselwind ausgezeichnet (von links): Wolfgang Stöcker, Heike Sauerbrey, Erich Ruppert, Vorsitzender Norbert Schneider, Ingrid Patzolt, Werner Knaier und Rita Geyer-Schneider. Rechts im Bild ist Kreisvorsitzender Manfred Engelhardt. Foto: Andreas Stöckinger

Seit 30 Jahren gibt es die Ortsgruppe des Bund Naturschutz in Wiesentheid. Das nahm der Verein zum Anlass, in einer kleinen Feierstunde zurückzublicken und die besonders verdienten Mitglieder zu würdigen.

An der Spitze der 214 Mitglieder zählenden Gruppe, die mit Geiselwind und Prichsenstadt zwei weitere Gemeinden umfasst, steht seit der Gründung Norbert Schneider. Er nannte eingangs den Spruch „global denken, lokal handeln“ als ein Leitmotiv der Gruppe. „Wir können nicht die Probleme der Welt lösen, aber wir können dazu beitragen, dass unsere Heimat lebens- und liebenswert bleibt“, so Vorsitzender Norbert Schneider.

Ein klein wenig stolz war der Vorsitzende darauf, was man in den vergangenen 30 Jahren geleistet und zur Veränderung gebracht habe. Früher sei man als „grüne Spinner“ bezeichnet worden, heute sei der Rat der Ortsgruppe und des Bund Naturschutzes gefragt. „Wir sind anerkannt“, stellte Schneider fest.

Seine Auflistung der Aktionen in 30 Jahren enthielt 393 gepflanzte Obstbäume, circa 800 Sträucher, 22 Großbäume, sowie 37 Kurse im Obst- und Gehölzeschnitt. Dazu beteiligte sich die Ortsgruppe an 20 Ferienpassaktionen, angeboten wurden 21 Vorträge und zwölf Exkursionen, außerdem gab es zwölf Infostände. Darüber hinaus wurden sieben Feuchtbiotope und Gewässer renaturiert, sechs Mal fanden Aktionen zur Flur- und Bachsäuberung statt.

Bei den Grußworten hob Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier die Bedeutung des Bund Naturschutzes in seiner Gemeinde hervor. Er wies unter anderem auf die Bürger-Energiegenossenschaft hin. Kreisvorsitzender Manfred Engelhardt gratulierte zum 30-jährigen Bestehen wie auch der Volkacher Vorsitzende Willi Freibott.

Schließlich veranschaulichte Hans Fischer in einem lebendigen Vortrag, wie man Natur auch durch kleine Dinge in seiner Heimat schützen kann. Unter dem Motto „was kann jeder machen, um Artenschutz zu betreiben“, nahm er dabei auch die Kommunen stärker mit ins Boot.

Geehrt wurden beim Jubiläum der Ortsgruppe Wiesentheid/Geiselwind schließlich die besonders aktiven Mitglieder.

Dabei zeichnete Vorsitzender Norbert Schneider Ingrid Patzolt, Heike Sauerbrey, Matthias Mann, Erich Ruppert, Wolfgang Stöcker sowie die Gemeinde Wiesentheid und die Firma Pflanzen Weiglein aus Geesdorf aus.

Kreisvorsitzender Manfred Engelhardt würdigte abschließend das langjährige Engagement des Vorsitzenden.

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