KITZINGEN

Die Sorgen für ein paar Stunden vergessen

Sie können zuhören: Die Helfer und Mitarbeiter des Arbeitslosenfrühstücks Kitzingen vor dem Eingang des Bürgerzentrums. Foto: Müller

Als sie von Arbeitslosigkeit betroffen waren, haben christlich und sozial eingestellte Bürger das Arbeitslosenfrühstück (ALF) eingeführt. Das war vor sechs Jahren. Heute nehmen an den zweimonatlichen Treffen auch Personen teil, die einfach Hilfe suchen oder sich ein Problem von der Seele reden wollen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mittlerweile sei das ALF zu einer festen Institution in Kitzingen gewachsen, und es seien pro Frühstück zwischen 30 und 50 Menschen, die für zwei Stunden Sorgen vergessen oder sich mit Gleichgesinnten aussprechen wollen. Zusätzlich unterstützen laut Mitteilung Katrin Anger von der Gemeinde-Caritas Kitzingen sowie verschiedene Mitarbeiter von Kitzingens Beratungsstellen mit Rat und Tat das Projekt.

Alle zwei Monate findet jeweils am ersten Mittwoch ein Frühstück statt, bei dem die Teilnehmer auch zu Themen wie „Arbeitslosigkeit“ oder „Familienhilfe“ informiert werden. Es werde versucht, die neuesten Informationen zur Gesetzeslage bei Hartz IV verstehbar zu machen. Dazu gehören in zwangloser Folge Vorträge.

Für das Frühstück zahlt jeder Teilnehmer einen Euro. Ansonsten finanziere sich das ALF ausschließlich über Spenden. Sponsoren sind stets gesucht und auch Mitarbeiter sind willkommen, heißt es in der Pressemitteilung. Wer die Initiative unterstützen oder mitarbeiten will, wendet sich an Astrid Glos unter Tel. (0 93 21) 2 22 39.

Das nächste ALF findet am Mittwoch, 5. Dezember, um 9 Uhr im Bürgerzentrum Kitzingen in der Schrannenstraße statt als adventliches Frühstücksbuffet mit „G'schichtli“, gelesen von Karin Böhm und musikalischer Unterhaltung.

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