REPPERNDORF

Die geballten Glanztaten des vergangenen Jahrzehnts

Bitte recht freundlich: Die Ausgräber nehmen für den Fotografen Aufstellung.
Bitte recht freundlich: Die Ausgräber nehmen für den Fotografen Aufstellung. Foto: Hartmut Hess

Eine Art „Best of“ des vergangenen Jahrzehnts präsentierte die Repperndorfer Burschenschaft zum 70. Geburtstag der Kirchweih bei ihrem Umzug. „Wir haben uns die besten Geschichten meiner Amtszeit für die Wagen ausgesucht“, meinte Kevin Gimperlein, der seit zwölf Jahren an der Spitze der Burschenschaft steht. An dem Umzug beteiligten sich 14 Gruppen, der Weg führte durch den Ort zum Sportheim hinauf zum Ausgraben der Kirchweih und wieder zurück.

Die älteste Geschichte, die die Burschenschaft auf einem der vier Festwagen thematisierte, war eine Schaumparty und stammte aus dem Jahr 2006. Damals hatte ein Feuerwehrler beim Bremserfest die Spülmaschine ordentlich mit Spülmittel befüllt.

Motivwagen

Den Motivwagen widmeten die Wagenbauer der Burschenschaft einem Paar, das schon mehrmals in der Kirchweihpredigt vertreten war. Diesmal waren dem Paar in der Nacht die Schafe ausgebüxt. Erst nach langem Zureden und einigen Tricks konnten sie die Tiere schließlich wieder einfangen.

Im „Rabbeerderfer Kerwa-Bladla“ waren weitere lustige Geschichten nachzulesen und Kirchweihprediger Florian Hildebrand wusste noch von einigen Missgeschicken zu berichten. So fabulierte er vom Heimlaufen von Kaltensondheim aus beim letzten Kirchweihsamstag – wegen eines leeren Tanks. Außerdem ging es um den Chaos-Sonntagmorgen eines Oldtimerbesitzers und um Rancher, deren geschweißte Ladewagen-Deichsel nicht lange gehalten habe.

Ehrengäste im Cabrio

Oberbürgermeister Siegfried Müller, stellvertretender Landrat Robert Finster und Ortssprecher Dietrich Hermann wurden im Cabrio durchs Dorf chauffiert. Optisch ragten die Gäste der Buchbrunner Geometer heraus, die von einem riesigen Bobby-Car herunter grüßten.

Der Umzugstross machte schließlich noch Halt, um die Gebrüder Schlossnagel und damit die einzigen im Ort verbliebenden Gastwirte hochleben zu lassen. Ebenfalls Dank galt der Familie Hermann, in deren Hof am Ortsrand nach dem Umzug kräftig weiter gefeiert wurde.

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