Wiesenbronn

Eigenleistung wird unterstützt

In der Ratssitzung im November kam eine eventuelle finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde im Zuge des kommunalen Förderprogramms für Eigenleistungen zur Sprache. In der Sitzung am Dienstagabend wurde einstimmig der Beschluss gefasst, dass die Gemeinde für Arbeiten an Haus und Fassade nach den Richtlinien der Gestaltungssatzung einen Zuschuss von 9,60 Euro pro Stunde und 50 Prozent für Materialkosten beisteuert. Diesen Beträgen liegen die Richtlinien des städtebaulichen Förderprogramms zugrunde, wie Bürgermeisterin Doris Paul informierte. Voraussetzung für den gemeindlichen Zuschuss ist der Nachweis der Arbeiten mit Einträgen zur Art der Arbeit und Datum durch ein Arbeitsheft und den Angeboten zu den Materialkosten.

Gemeinderat Jochen Freithaler, der bei der Sitzung nicht anwesend sein konnte, hatte mit Blick auf den Flächennutzungsplan (FNP) den Antrag gestellt, dass die Gemeinde wegen einer eventuellen Ortsumfahrung das Gespräch mit den im Gewerbegebiet angesiedelten Unternehmern suchen sollte. Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass man sich im Rat dahingehend geeinigt hatte, derzeit einen umfassenden FNP nicht weiter zu verfolgen: "Wir sollten erst alles zusammen tragen, was wichtig ist und auch die Meinung der Betriebe einholen, der nächste Gemeinderat sollte dann die Entscheidung treffen". Reinhard Hüßner wollte erst einmal geklärt wissen, wer zur Trassenführung bei einer eventuellen Ortsumgehung das Sagen habe.

Entwurf für Ortsprospekt vorgestellt

Vorgestellt wurde in der Sitzung der Entwurf für den Ortsprospekt, der von einer Gruppe gestaltet wurde und eine Seite mit Impressionen aus Wiesenbronn und Veranstaltungen und eine Seite mit Wandermöglichkeiten inklusive Schnecken- und Weinkunstweg und Traumrunde zum Inhalt hat. "Der Gruppe ging es darum, einen anspruchsvollen Prospekt zu schaffen",  sagte die Bürgermeisterin dazu. Der Entwurf fand bis auf geringe Kritik die Zustimmung des Ratsgremiums. "Das ist eine gute Vorlage", meinte Reinhard Fröhlich. Die Bürgermeisterin kündigte eine weitere Bearbeitung in der Gruppe an.

Sie berichtete aus dem Dorfschätze-Programm, dass ein Regional-Budget für kleinere Investitionen, "zum Beispiel Restaurierung von Vereinsfahnen oder Erneuerung von Spielplätzen", in der Planung sei. Insgesamt stünden 100 000 Euro zur Verfügung, wobei der Höchstsatz für eine Gemeinde bei 10 000 Euro liege.

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