Iphofen

Ein Dankeschön für den Ferien(s)paß

Ein Gläschen auf das Ehrenamt, während die Ferienpass-Aktionsanbieter sich eifrig austauschen (von links): Claudia Demmler, Ingrid Reifenscheid-Eckert, Kerstin Scholler und Aylin Rüttinger hatten in die Verkündhalle des Rathauses Iphofen geladen. Foto: Timo Lechner

Gemeinsam sind sie (ferien-)stärker: Seit drei Jahren bieten Iphofen, Mainbernheim, Markt Einersheim und Rödelsee ein gemeinsames Ferienprogramm  für Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren an. Gestaltet wird dies von Vereinen, Institutionen und Privatpersonen. Am Freitag gab es für sie ein Dankeschön in der Verkündhalle des Rathauses Iphofen.

Rund 200 Ferienpässe wurden in den vergangenen Sommerferien für fünf Euro abgegeben. Für den Inhaber gab es verbilligten Eintritt in die Bäder in Markt Einersheim und Iphofen, für das Cineworld sowie für das  Knauf-Museum freien Eintritt. Über 40 Veranstaltungen wurden zudem zwischen dem 29. Juli und dem 9. September angeboten. In Iphofen sind Claudia Demmler und Aylin Rüttinger für die Organisation verantwortlich, in Mainbernheim Kerstin Scholler.

Ausflüge zur Polizei und in den Tierpark

Die Kinder und Jugendlichen konnten batiken oder sich im Geocaching üben, bei den Feuerwehren hinein schnuppern, sich bei Yoga entspannen, Modellflieger steigen lassen, basteln, den Wald erleben oder auf dem Erlebnisbauernhof auf Tuchfühlung mit den Tieren gehen. Dazu kommen zahlreiche Ausflüge, die beispielsweise in den Tiergarten nach Nürnberg, den Schweinfurter Wildpark oder zur Polizeiinspektion nach Kitzingen führten. Die Kosten für die Veranstaltungen sind bewusst gering gehalten, werden von den Kommunen bezuschusst oder durch das ehrenamtliche Engagement der beteiligten Anbieter klein gehalten.

Wenn im Juli die Ferienpässe ausgegeben werden und anschließend der erste Anmeldetermin für die Veranstaltungen stattfindet, dann bilden sich vor den Gemeindeverwaltungen regelmäßig lange Schlangen. Für die Willanzheimer Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert passt dieses Engagement und das Interesse der jungen Menschen genau in diese Zeit, in der Studien wie jüngst die der WHO konstatieren, dass sich Kinder zu wenig bewegen. "Früher ging es nach den Schularbeiten nach draußen und erst abends wieder nach Hause. Heute sind die Schüler einfach viel mehr an den Schreibtisch gebunden", sagte sie. Die vielen Anbieter von Ferienpass-Aktionen leisteten einen wertvollen Beitrag, dieser Entwicklung Paroli zu bieten.

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