Albertshofen

Ein Trio mit dem Staatlichen Ehrenzeichen honoriert

Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht (von links) verlieh Ulrike Reidelbach und Timo Gallena das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Weitere Ehrungen gab es für Nicole Ganz, Günter Mehnert, Edgar Weickert, Thomas Schwab, Peter Reidelbach, Christoph Riedel und Matthias Hofmann.
Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht (von links) verlieh Ulrike Reidelbach und Timo Gallena das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Weitere Ehrungen gab es für Nicole Ganz, Günter Mehnert, Edgar Weickert, Thomas Schwab, Peter Reidelbach, Christoph Riedel und Matthias Hofmann. Foto: Hartmut Hess

"Solche Leute wie ihr, die rausfahren und die Einsätze meistern, die brauchen wir", lobte Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Albertshofen das Trio Ulrike Reidelbach, Timo Gallena und Fabian Forster. Sie seien wichtige Stützen der Wehr und nach 25 Jahren Dienstzeit verlieh Dirk Albrecht ihnen das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber.

Der Vereinsvorsitzende Peter Reidelbach und Kommandant Matthias Hofmann ehrten zudem Christoph Riedel für 20 Jahre und Nicole Ganz für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit, sowie Ralph Altmann und Thomas Schwab für 25 Jahre. Schon 40 Jahre hält Edgar Weickert dem Verein die Treue und Günter Mehnert ist mittlerweile ein halbes Jahrhundert dabei.

Matthias Hofmann bilanzierte für die Wehr zehn Alarmierungen im vergangenen Jahr und einen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in der vergangenen Woche. Dabei hätten sich wieder einmal Probleme ergeben, dass ein Drehleiterfahrzeug wegen parkender Autos sich schwer tat, zum Brandort zu kommen.

Vorarbeiten für Anschaffung des Löschfahrzeugs laufen

Die Wehr absolvierte zudem zehn Übungen und zwei Schulungsabende und der Kommandant forderte alle dazu auf, möglichst oft zu den Übungen zu kommen, um dem wachsenden Einsatzspektrum gerecht zu werden. Matthias Hofmann bezifferte die Wehrstärke auf 51 Aktive, davon sieben Frauen, daneben würdigte er die gute Zusammenarbeit mit der Sanitätsbereitschaft.

Nachdem der Gemeinderat der Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs HLF 10 zugestimmt hat, laufen derzeit die Vorarbeiten der Planung und Beschaffung und die Floriansjünger hoffen auf die Auslieferung des HLF 10 im Februar kommenden Jahres. Der Kommandant würdigte die Unterstützung durch die Gemeinde mit Bürgermeister Horst Reuther an der Spitze.

Jugendwart Thomas Hofmann skizzierte die Aktivitäten der Jugendgruppe und freute sich auf drei Neuzugänge, womit sich die Anzahl auf sechs Jugendliche verdoppelt hat. Der Nachwuchs absolvierte neun Übungen, die Truppmann-Ausbildung und den Wissenstest und  nahm am Kreisjugendzeltlager und am 24-Stunden-Schwimmen teil. Der Jugendwart sprach den örtlichen Gärtnern ein Lob für ihre Spenden aus, so dass die Albertshöfer wiederum zwei Dutzend Körbe an Salaten und Gemüse zum Kreisjugendzeltlager beisteuern konnten.

Kreisbrandmeister Steffen Gernert stellte sich vor

Pascal Philp ging auf die Auftritte des Spielmannszugs ein und schilderte eine Bootstour auf dem Altmain. Er informierte über den Stand des Vorhabens zur Neuanschaffung von Uniformen. Vorsitzender Peter Reidelbach berichtete von der Teilnahme an der Florianifeier in Effeldorf, dem Volkstrauertag sowie den eigenen Feierlichkeiten wie dem Sonnwendfeuer, dem Oktoberfest und dem Schlachttag. Schriftführerin Doris Müller bekam ebenso Applaus für ihren Bericht, wie auch Kassier Martin Kraft. Kraft und sein Kollege Thomas Schwab vom Spielmannszug konnten positive Jahresabschlüsse vermelden.

"Ihr habt in mehrfacher Hinsicht eine Superarbeit geleistet", lobte stellvertretende Bürgermeisterin Katharina Riedel die Arbeit und Bürgermeister Horst Reuther meinte: "mit so einer Feuerwehr im Rücken schläft man gut". "Bei der Albertshöfer Wehr gelten die Prädikate schlagkräftig und zuverlässig", lautete das Lob von Dirk Albrecht. Steffen Gernert stellte sich als gebürtiger Albertshöfer und Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen und der Fehrer-Werksfeuerwehr erstmals in seiner neuen Position als Kreisbrandmeister vor.  

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