Kleinlangheim

Einstimmiges Votum für Gerlinde Stier in Kleinlangheim

Bei der Nominierungsversammlung der Kleinlangheimer Liste Bürgervereinigung/Freie Wähler stellten sich die Kandidaten für den Gemeinderat vor Foto: Winfried Worschech

Eindeutiger hätte das Votum für die Kleinlangheimer Bürgermeisterin Gerlinde Stier für ihre erneute Kandidatur als Gemeindechefin von Kleinlangheim und den Ortsteilen Atzhausen und Haidt/Stephansberg bei den Kommunalwahlen im März 2020 nicht ausfallen können.

Bei der Nominierungsversammlung der Liste "Bürgervereinigung/Freie Wähler" am Freitagabend im Saal des Gasthauses Zum Bären stimmten alle 48 Wahlberechtigten für sie und ebenso geschlossen fiel das Votum für die Liste der Gemeinderatskandidaten und deren Reihenfolge aus.

Seit sechs Jahren an der Spitze der Gemeinde

Gerlinde Stier, 54 Jahre alt, derzeit beurlaubte Postoberinspektorin, Diplom-Betriebswirtin und Diplomverwaltungswirtin, ist verheiratet, hat drei Kinder, stammt aus Mittelfranken und ist seit 20 Jahren "mit Leib und Seele Kleinlangheimerin". Neben ihrem Fulltimejob als Bürgermeisterin kümmert sie sich auch noch um Ferienwohnungen, die die Familie in der Pfarrgasse eingerichtet hat. Seit 2002 ist sie im Gemeinderat, stellvertretende Bürgermeisterin wurde sie 2008 und seit sechs Jahren steht sie an der Spitze der Marktgemeinde. Neben verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist sie auch noch Schulverbandsvorsitzende, Vorsitzende des Kirchenburg-Fördervereins und Schützenkommissarin. Sie singt gern, sorgt für Fitness in der Laufgruppe und wenn noch etwas Zeit bleibt, dann für die Gartenarbeit, wie sie bei ihrer Vorstellung erzählte.

Die Kleinlangheimer Bürgermeisterin Gerlinde Stier tritt bei den Kommunalwahlen im März 2020 wieder an Foto: Winfried Worschech

Rückblick auf die Wahlperiode

Zu den wichtigsten Aufgaben in der nun zu Ende gehenden Wahlperiode zählt sie die Stärkung der Infrastruktur der Gemeinde durch die Erweiterung des Kindergartens, die Sicherung des Schulstandorts samt Ausbau der Mittagsbetreuung, die sich um rund 80 Kinder kümmert. In dieses Ressort fällt die nun anstehende Sanierung der Grundschule. Weitere größere Projekte in den vergangenen Jahren waren der Breitbandausbau, die Sanierung von Kanälen, Wasserleitungen und Gehwegen inklusive der Neugestaltung der Bahnhofstraße und des Festplatzes, die Sanierung von Spielplätzen, Wald- und Bachpflege samt Erneuerung von Brücken, die Sanierung des Bauhofs und von Dächern in der Kirchenburg und der Ausbau von Räumen in der Burg für Vereine, Dorferneuerungsmaßnahmen in Atzhausen und in Haidt und Investitionen für die Feuerwehren. Die Installation von Photovoltaikanlagen in der Flur bezeichnete sie als richtigen Schritt. Großes Bedauern äußerte sie darüber, dass sich die Ausweisung des Baugebiets "Am Graben" aufgrund des Einspruchs eines Bürgers verzögert, "das ist schlecht für junge Familien, die bauen wollen".

Ziele konsequent weiter verfolgen

Mit Blick auf die Zukunft kündigte sie bei genügend Pflichtaufgaben wie weiteren Sanierungen von Kanal- und Wasserleitungen und den Abwasseranschluss an die Kläranlage Schwarzacher Becken auch "finanzierbare bürgernahe Projekte für eine Gemeinde zum Wohlfühlen an, damit junge Leute dableiben". Sie zeigte sich überzeugt, dass die bisherige erfolgreiche Arbeit durch weiterhin gute Zusammenarbeit im Gemeinderat fortgesetzt werde "und wir werden unsere Ziele konsequent und mit Kraft weiter verfolgen".

Versammlungsleiter Klaus Sommer berichtete, dass die Liste der Kandidaten für den Gemeinderat in mehreren Runden besprochen wurde, "so dass bei dieser Versammlung eine Blockwahl möglich ist", die dann auch ohne Gegenstimme befürwortet und durchgeführt wurde. Im Anschluss stellten sich die Kandidaten vor. Freie Wähler-Kreischef Josef Mend betonte, dass bei der Werbung für Bürgermeisterin und Gemeinderatskandidaten trotz Digitalisierung das persönliche Gespräch "immer noch das Wichtigste ist". Da das Vertrauen in die Kommunalpolitik nach wie vor sehr hoch sei, "brauchen wir leistungsfähige Bürgermeister und Ratsmitglieder und die Kommunalpolitik war immer eine Stärke der Freien Wähler".

Die Kandidaten: Gerlinde Stier, Dieter Zeller, Thomas Schellhorn, Norbert Heß, Wilhelm Köhler, Maria Wallrapp, Alfred Bader, Gloria Wilhelm, Andreas Link, Silke Reichl, Bernd Nickel, Lorena Wolf, Wolfgang Schäfer, Marco Dingeldein, Guntram Zielonka, Anna Böhm, Christian Bock, Sigrid Schmidtlein, Michael Stier, Matthias Elflein, Anja Hartmann, Erna Sterzbach, Inge Hertwig und Rouven Lewandowski. Ersatzbewerber sind Herbert Teufel, Stefan Golombek und Edith Fink-Ziegler.

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