SEGNITZ

Ende der jüdischen Gemeinde vor 120 Jahren

Vor 120 Jahren, 1897, wurde die Segnitzer Synagoge verkauft. Sie diente danach unter anderem als Sozialunterkunft. Heute erinnern nur noch Spuren an die einst religiöse Bedeutung.
Die Linsengasse in Segnitz um 1940. Das zweite Haus auf der rechten Gassenseite, die ehemalige Synagoge, diente zu dieser Zeit schon seit mehr als 60 Jahren als Armenhaus und Dienstwohnung für den Gemeindediener profanen Zwecken. Foto: Foto: SAMMLUNG NorBERT BISCHOFF
Zum 875. Jubiläum der Ersterwähnung von Segnitz, die dieses Jahr mit einem Veranstaltungsreigen gefeiert wird, lohnt sich auch ein Blick in die Geschichte der einst lebendigen jüdischen Kultusgemeinde und ihrer Synagoge. Vor 120 Jahren, am 23. März 1897, wurde die Segnitzer Synagoge verkauft. Die Notariatsurkunde von 1897 unterzeichnete Samuel Spier als letztes Mitglied der Segnitzer Kultusgemeinde und ehemaliger Leiter des Brüsselschen Instituts. Käufer des Anwesens in der heutigen Linsengasse war der „Oekonom“ Valentin Meuschel. Dieser veräußerte das Haus nur wenig später an die Gemeinde ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen