SOMMERACH

Energieversorgung in der Zukunft sichern

Im Mittelpunkt der Ratssitzung am Montagabend in Sommerach stand die Vergabe der Erschließung für die „Kalt-Wärme Versorgung” für das Baugebiet „Südlich der Volkacher Straße”(Foto). Archivfoto Walter Braun

Mit der Vergabe der Erschließung für die „Kalt- Wärme Versorgung“ für das Baugebiet „Südlich der Volkacher Straße“ brachte der Gemeinderat Sommerach am Montagabend eine wichtige Entscheidung für eine zukunftssichere Energieversorgung auf dem Weg.

Den Zuschlag erhielt die Firma ÜZ (Überlandzentrale) Lülsfeld, die die Erschließung Sondenfeld, inklusive Bohrarbeiten und Projektabwicklung zu den Gesamt-Netto-Schätzkosten von 324 000 Euro ausführen wird.

Mit Beschluss vom 19. Februar dieses Jahres hatte der Gemeinderat Sommerach das Lülsfelder Unternehmen beauftragt, ein Angebot zur Errichtung der „Kalt-Wärme-Versorgung für alle 36 Bauplätze zu erstellen. Nach den Ausführungen von Bürgermeister Elmar Henke liegt der Gemeinde Sommerach die Simulationsberechnung der geplanten 36 Wärmesondenanschlüsse im Neubaugebiet nunmehr vor.

Die Ergebnisse waren positiv und zeigen auf, dass mit einer Planungsleistung von 35 mal 8 kW bei einer Bohrtiefe von 40 Meter die Anforderungen für eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer erfüllt werden. Wie Bürgermeister Henke erläuterte, kann durch die Simulation gegenüber dem Bauwerber eine genaue Aussage über die Leistungsfähigkeit der Erdwärmesondenanlage getroffen und belegt werden.

Über das Angebot der Dienstleistungen informierte Alexander Wolf von der Firma ÜZ Lülsfeld. Pro Grundstück werden jeweils drei Wärmesonden mit einer Bohrtiefe von 40 Metern erstellt, teile Wolf unter anderem mit. Die bis zu diesem Ausbaustadium angefallenen Kosten der Sondenanlage in Höhe von 9000 Euro netto werden von der Gemeinde dem Grundstückskäufer bei Veräußerung mit in Rechnung gestellt.

Mit dem Konzept der Firma ÜZ bietet die Gemeinde Sommerach für ihre Grundstückskäufer unter anderem eine sichere Wärmeversorgung, geringe Betriebskosten oder etwa die Nutzung von regenerativer Energie aus der Region an.

Weitere Punkte im Sommeracher Gemeinderat:

Bis Ende des Jahres soll laut Bürgermeister Henke die Umstellung aller Straßen-Leuchtkörper auf LED in Sommerach vollzogen sein. Nachdem für die Zug um Zug installierten, zuschussfähigen 40 Leuchten Kosten von 25 000 Euro aufgebracht wurden, steht zum Investitions-Abschluss der Kauf von 36 Leuchtmasten zum Preis von ebenfalls zirka 25 000 Euro an.

Einen Ortsbummel durch Sommerach beinhaltet ein Werbeprospekt, das in Kürze in Auftrag gegeben wird. Laut Henke zeigt das Exemplar eine Übersicht mit Sehenswürdigkeiten der Winzergemeinde sowie einen Parkplatzplan mit wichtigen, öffentlichen Infrastruktureinrichtungen. Die Kosten für die geplanten 10 000 Prospekte belaufen sich auf maximal 5300 Euro.

Hinsichtlich der Neukalkulation der Grabnutzungsgebühren in Sommerach beauftragten die Gemeindevertreter die Kämmerei, bei nächster Gelegenheit eine entsprechende Kalkulation vorzulegen.

Bürgermeister Henke berichtete aus der Sitzung des Schulverbandes Volkach und verwies hierbei auf die energetische Sanierung des Baus 3 der Verbandsschule. Die Kosten für diese Baumaßnahme, die bis Oktober 2020 fertig gestellt sein soll, bezifferte Henke auf 2,6 Millionen. Im Zuge des Förderprogramms erhält man für diese Investition 1,64 Millionen.

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