Kitzingen

Entführung nach Kitzingen: Als Bodo Ramelow noch lachen konnte

Es war ein Überraschungsbesuch an Weiberfasching: Im Februar vor zwei Jahren machte Bodo Ramelow Station im Kitzinger Fastnachtmuseum. Jetzt hat er die Narretei bei sich.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (links neben Museumsleiterin Daniela Sandner) besucht an Weiberfasching im Februar vor zwei Jahren das Deutsche Fastnacht-Museum in Kitzingen.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (links neben Museumsleiterin Daniela Sandner) besucht an Weiberfasching im Februar vor zwei Jahren das Deutsche Fastnacht-Museum in Kitzingen. Foto: Frank Weichhan (Archiv)
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bekam Von Hofrat Walter Vierrether natürlich ein Weinpräsent.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bekam Von Hofrat Walter Vierrether natürlich ein Weinpräsent. Foto: Frank Weichhan

Februar 2018. Eine Entführung. Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte eigentlich seine Arbeit in der Staatskanzlei in Erfurt antreten wollte. Doch weit kam er nicht – seine Mitarbeiterinnen hatten zur Weiberfastnacht das Kommando übernommen. Die Mädels steckten ihren Chef kurzerhand ins Auto – der Beginn einer närrischen Entführung.

So kam der Ministerpräsidenten auch nach Franken: In Kitzingen ließ sich Bodo Ramelow das Deutsche Fastnachtmuseum zeigen. Dessen Leiterin Daniela Sandner durfte dem Mann von der Linken vorher noch an den Schlips, schnipp-schnapp war er weg. Für den prominenten Gast war die Welt damals noch in Ordnung. Er hatte jedenfalls einiges zu lachen. Das dürfte sich inzwischen grundlegend geändert haben.

Närrische Begegnung

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bekommt die Krawatte von Museumsleiterin Daniela Sandner abgeschnitten.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow bekommt die Krawatte von Museumsleiterin Daniela Sandner abgeschnitten. Foto: Frank Weichhan

Wie närrisch es zugehen kann – in Kitzingen bekam Ramelow seinerzeit zumindest eine Ahnung davon. Und damit sich der Besuch auch wirklich lohnte, gab es noch das eine oder andere Weinpräsent geschenkt, dafür hatte Hofrat Walter Vierrether gesorgt, der umgehend herbeigeeilt kam. Jetzt, zwei Jahre später, ist eine gewisse Art von Narretei bei Bodo Ramelow in Erfurt ausgebrochen. Wobei es für ihn gerade nicht ganz so spaßig sein dürfte wie seinerzeit in Kitzingen. 

Und egal wie die Sache in Erfurt für Bodo Ramelow ausgeht, in Kitzingen hat er sich verewigt: Sein Schlips von damals, den sich Daniela Sandner eigenhändig besorgt hatte, wird als Ausstellungsstück in Ehren gehalten.

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