MAINBERNHEIM

Erinnerung an Mainbernheims Juden

In der Unteren Brunnengasse und in der Herrnstraße in Mainbernheim verlegte der Kölner Bildhauer Gunter Demnig am Freitag Stolpersteine, die an die früheren jüdischen Bewohner der Häuser erinnern.
In alter Zeit: historische Aufnahme des Anwesens Brunnengasse (rechts). Foto: FOTO Archiv Kurt Kraus
Möglich wurde die Aktion durch die private Spenden und die Beteiligung der Stadt Mainbernheim. Ein Mensch ist erst wirklich tot, wenn sich niemand mehr an ihn erinnert, heißt es. Die Mainbernheimer Juden, die 1942/43 ihre Häuser im idyllischen Markgrafenstädtchen räumen mussten, konnten nicht lange Abschied nehmen: der Transport in Transit-Getto und Vernichtungslager wartete. Eine Reise ohne Wiederkehr, auch für die vier Mainbernheimer, an die seit Freitag mit Stolpersteinen des Kölner Bildhauers Gunter Demnig erinnert wird. Es sind nicht die ersten Stolpersteine, die ins Mainbernheimer Straßenpflaster ...
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