Volkach

Europa-Tage in Volkach: Musik als verbindende Sprache

Wie vielfältig Europa ist, zeigte die Musik-Großveranstaltung an diesem Wochenende. Und das Erstaunliche: Die Musik überwindet alle Sprachgrenzen.
Etwa 2000 begeisterte Zuhörer erlebten das Open-Air-Konzert der Bigband der Bundeswehr auf dem Weinfestplatz. Foto: Peter Pfannes

Bei den Europa-Tagen der Musik in Volkach trafen am Samstag professionelle Gruppen und Laien aufeinander. An neun Standorten begeisterten Musikgruppen, Chöre und Solisten unter freiem Himmel die unzähligen Besucher. Bei Temperaturen über 35 Grad Celsius waren Sonnenschirme und Getränke die begehrtesten Utensilien.

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Europa-Tage der Musik

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Den vielumjubelten Tagesabschluss machte die Bigband der Bundeswehr. Etwa 4000 Musikfans erlebten auf dem Weinfestgelände die professionelle Bundeswehrformation, die von großartigen Sängerinnen und Sängern auf der Bühne unterstützt wurde. Die Bigband servierte einen Querschnitt ihres modernen Repertoires, das von Jazz bis Rap und Rock reichte.

Kammermusiker der Extraklasse aus Tschechien spiel die Ouvertüre beim Festkonzert in der Mainschleifenhalle. Foto: Peter Pfannes

Festkonzert mit Preisträgern aus Tschechien

Zuvor fand das Festkonzert in der Mainschleifenhalle statt, das junge Kammermusiker aus Tschechien vor etwa 300 Zuhörern eröffneten. Die von den tschechischen Kammermusiksiegern Daniel Matejza (Violine), Klara Gabrysova (Cello) und Egor Birivcov (Klavier) perfekt vorgetragenen Stücke waren ein Glanzlicht der Europatage, die unter dem Motto "Musik vereint uns" standen.

"Musik ist die einzige Sprache, für die man keinen Dolmetscher braucht", sagte Festredner Thomas Goppel. Der Präsident des Bayerischen Musikrats lobte die Volkacher: "Diese Stadt ist ein Aushängeschild des europäischen Gedankens." Begonnen hatte der Samstag mit der Live-Sendung des BR vom Marktplatz mit musikalischen Gästen aus Finnland, dem europäischen Tuba-Quartett und Häisd-n Däisd vom Mee. Beim anschließenden Tag der Laienmusik gaben vor allem Chöre mit etwa 1200 Teilnehmern den Ton an.

Zum Mitsingen und Mitklatschen laden die Gschrubbn aus Seßlach im Innenhof des Schelfenhauses ein. Foto: Peter Pfannes

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