Abtswind

Filmdreh in Abtswind: Liebesgeschichte mit Hindernissen

Unter anderem in der evangelischen Kirche in Abtswind wurde ein 20-minütiger Film gedreht. Foto: Anne Babik

Das gibt es in Abtswind auch nicht alle Tage: Ein internationales Filmteam drehte dort an mehreren Plätzen und am Friedrichsberg fünf Tage lang ein Liebesdrama. Im Interview spricht der spanische Hobby-Regisseur Edu-Art Wallaman über die lange Vorbereitung für 20 Minuten Film, die Schönheit des Steigerwalds und die Bedeutung einer guten Brotzeit.

Frage: Stellen Sie sich doch bitte kurz vor!

Edu-Art Wallaman: Mein Name ist Eduard Pallisé Álvarez, mein Künstlername Edu-Art Wallamann. Ich komme ursprünglich aus Tarragonna, das liegt in Katalonien, Spanien. Nun wohne ich in Reupelsdorf. Eigentlich bin ich Klimatechniker von Beruf und arbeite bei der Firma Saalfrank in Gochsheim. Ich habe eine Frau und ein Kind.

Wie kommt man aus Katalonien nach Reupelsdorf?

Wallaman: Ich bin erstmals in Schweinfurt angekommen 2016, weil ich eine Arbeitsstelle aus Deutschland gefunden habe und ich wollte Deutsch lernen. Dann habe ich meine Frau Anne kennengelernt und mich entschieden, hier zu bleiben.

Was brachte Sie auf die Idee, einen Film über Abtswind zu drehen?

Wallaman: Ich mache Kurzfilme seit 2009, ich habe schon vier Kurzfilme in Spanien gemacht. Nachdem mein Deutsch jetzt besser ist, kann ich hier mein Hobby weitermachen. Dieses Mal bin ich aber vom Hobbykünstler zu Profi geworden.

Regisseur Eduard Pallisé Álvarez, Künstlername Edu-Art Wallamann, hat unter anderem in der Abtswinder Pfarrkirche gedreht. Foto: Anne Babik
Inwiefern?

Es hat viele Monate und viel Arbeit gebraucht, diesen ca. 20 Minuten langen Kurzfilm zu schreiben und zu organisieren. Insgesamt waren es dann fünf Drehtage. Start um 6 Uhr früh bis tief in die Nacht. Denn es geht nicht nur darum, den Film zu drehen, man muss auch die Technik dahinter organisieren, die Accessoires, Kleider usw. besorgen. Wichtig ist auch die Brotzeit, damit alle gut den Tag durchhalten.

Können Sie beschreiben, wovon dieser Film handelt?

Ich kann nicht viel verraten. Es ist eine fantasievolle Liebesgeschichte zwischen einem Junge (Sven) und einem Mädchen (Sabrina) mit Hindernissen... 

Wo wurde gedreht?

Die Hauptdrehorte waren der Abtswinder Marktplatz, die Pfarrgasse und Kirche und der Friedrichsberg. Der ganze Film hat mir Spaß gemacht. Am besten war es aber für mich im Wald. Wir haben viele Szenen im Steigerwald gedreht und das war wirklich sehr, sehr schön.

Gab es Sprachbarrieren zwischen Spaniern und Unterfranken?

Mit den Schauspielern Amelie Klug, Sasha Diem und Leonard Todd (alle aus Würzburg) und Marvin Steglich (Bamberg) habe ich auf Deutsch und Englisch gesprochen. Ich habe einen starken spanischen Akzent, aber ich kann gut Deutsch. Der Kameramann und die Make-up-Artistin kamen extra für den Film aus Spanien angereist. Gedreht haben wir in Deutsch.

Wann und wo wird der Film gezeigt?

Der Kurzfilm wird voraussichtlich Ende Dezember fertig sein. Wir wollen eine schöne Premiere, wenn möglich in Wiesentheid, organisieren. Dafür müssen wir nochmal mit der Gemeinde reden und natürlich den Film erst mal fertig machen. Aber Anfang Januar könnte es schon so weit sein für die Premiere des Liebesdramas namens „Sven und Sabrina“.

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