Sulzfeld

Fördergeld durch Sanierungskonzept für Sulzfelder Türme

Der Gemeinderat beschloss ein Konzept zur Nutzung und Sanierung der Wehrmauer um den Altort inklusive der 21 Türme. Foto: Hartmut Hess

Der Sulzfelder Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Dienstag ein umfassendes Nutzungskonzept für die Wehrmauer inklusive der Türme um den Altort. Die zusammenfassende Bewertung zeigt farblich abgesetzt den Zustand der Wehrmauer und die Dringlichkeit von Sanierungen. "Die Hoffnung geht dahin, bei der Sanierung von Türmen, auch die Wehrmauer in einem solchen Bereich abschnittsweise zu sanieren", erklärte Städtebausanierungsplaner Franz Ullrich. Inklusive einer Zeitschiene ergab das Konzept einen Maßnahmenkatalog für die Türme und die Wehrmauer.

Franz Ullrich informierte, dass das Konzept mit der Regierung von Unterfranken und dem Landesamt für Denkmalpflege abgesprochen sei. In das Konzept sind die Anregungen aus dem Gemeinderat und der fachlichen Begutachtung des Restaurierungs-Fachbüros "Pro Denkmal" eingearbeitet. Das Konzept werde es erleichtern, bei Sanierungsvorhaben leichter an Zuschussmittel zu kommen, "das Konzept ist das Futter für Förderanträge", bemerkte der Sanierungsplaner. "Wohnen, Tourismus und Ortsgemeinschaft", waren die Schlagworte, unter denen die insgesamt 21 Türme eingestuft wurden. Das Werk von Franz Ullrich soll auch Privateigentümern von Türmen zugesandt werden und sie für Sanierungsvorhaben zu sensibilisieren.

Geld für die Website und Wahlhelfer

Nina Wirth vom Tourismusausschuss stellte der Ratsrunde die neu gestaltete Gemeinde-Website mit der Menüführung, mit der Interessierte weit einfacher an Informationen kommen, vor, Carmen Luckert betonte, dass die Projektmitglieder ehrenamtlich viel geleistet hätten, aber das Füllen der Inhalte und die Pflege sei mit dem bislang zur Verfügung stehenden Budget von 5000 Euro nicht zu leisten. Bärbel Faschingsbauer schätzte den Aufwand für das Füllen auf weitere 3000 Euro, was das Gremium absegnete. "Den Schritt A haben wir gemacht, jetzt können wir nicht stehen bleiben", meinte Bürgermeister Gerhard Schenkel und lobte das Engagement der Damen im Ausschuss.

Gerhard Schenkel hatte gute Neuigkeiten zur Sanierung von Landwirtschaftswegen und Weinbergswegen. Denn das Landwirtschaftsministerium habe dem Amt für ländliche Entwicklung mitgeteilt, dass über das Projekt Kernwegenetz der interkommunalen Allianz Maindreieck eine Förderung grundsätzlich möglich sei.  

Bei der Kommunalwahl im März bekommen die Wahlhelfer ein so genanntes Erfrischungsgeld 40 Euro, was die Gemeinde vom Landkreis erstattet bekommt.

Der Gemeinderat sah keine Veranlassung, diverse Arbeiten privat zu vergeben. Die Kommunen sind verpflichtet, solche Einsparungspotenziale zu prüfen, was aber nicht nur in Sulzfeld als nicht praktikabel erscheint.

Der Landkreis hat ein Carsharing-Konzept vorgestellt und die Gemeinde soll jetzt überlegen, ob so etwas für Sulzfeld in Betracht kommt. Die Ratsrunde kam überein, erst einmal über das Gemeindeblatt einen Bedarf in der Bürgerschaft zu eruieren, erst dann könne das Vorhaben Sinn machen.

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