Geiselwind

Freizeit-Land Geiselwind: 21 Besucher müssen mit Hubschrauber gerettet werden

Im "Top of the World" im Freizeit-Land Geiselwind saßen am Dienstagnachmittag 25 Besucher fest und mussten mit Hubschraubern gerettet werden. Foto: Berthold Diem

Aufregung am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr im Geiselwinder Freizeit-Land (Lkr. Kitzingen): Der 95 Meter hohe Turm "Top of the world" blieb im oberen Drittel unvermittelt stehen und steckte laut Auskunft der Polizei mit insgesamt 21 Besuchern auf rund 60 Meter Höhe fest. Normalerweise dreht sich die 132 Besucher fassende Passagierkabine bei der Auf- und Abwärtsbewegung gemächlich um den Turm - an diesem Nachmittag ging jedoch plötzlich gar nichts mehr.

Die alarmierten Höhenretter dachten erst darüber nach, die Besucher abzuseilen, entschieden sich dann aber nach Absprache mit den festsitzenden Besuchern für die Rettung mit dem Hubschrauber. Vier Höhenretter seilten sich vom Hubschrauber ab und konnten so die gefangenen Besucher beruhigen und für den Abtransport vorbereiten.

Besucher für Besucher wurde so aus der Gondel geholt, in die insgesamt 132 Personen passen. Die Arbeit teilten sich gleich drei Hubschrauber, die von den Höhenrettern, der Bundeswehr und der Polizei kamen. Ein Kind, das nicht mit dem Hubschrauber gerettet werden wollte, wurde von den Helfern schließlich am Ende der Aktion von der Gondel abgeseilt. Bis kurz vor 20 Uhr, gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit, waren alle 21 Besucher schließlich wieder am Boden.

Gerettete zur Hälfte Kinder

Geschafft: Einer der Geretteten hat wieder Boden unter den Füßen. Foto: Berthold Diem

Etwa die Hälfte der 21 Geretteten waren Kinder. Laut Auskunft der Polizei holte sich ein Kind eine Beule beim Ausstieg aus der Gondel, ansonsten blieben alle Beteiligten unverletzt. Insgesamt waren gut 80 Rettungskräfte – Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz – im Einsatz. 

Laut Wikipedia wurde der Turm 1995 in Betrieb genommen. Er reiste zunächst von Rummel zu Rummel und war der höchste bislang gebaute transportable Aussichtsturm.

Fahrgeschäft seit 1998 im Park 

Lange war Top of the world allerdings nicht unterwegs: 1998 erhielt das Fahrgeschäft seinen festen Platz am Rande des Freizeit-Landes und ermöglicht seither einen Ausblick auf das Steigerwald-Vorland.

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