Frühstück: Ermittlungen am Tatort Stadtrat

Ab in die Ferien!       -  _

Ich mag Krimis. Sogar im Fernsehen. Sogar manchen Tatort. Sofern er in Münster spielt und einen griesgrämigen Kommissar mit einem schnöseligen Pathologen kombiniert. Am besten zu einem Feierabendschoppen passen allerdings englische Ermittler – beispielsweise der Inspektor Barnaby: Der ist weder depressiv noch versoffen.

Barnaby ist einfach lieb, bieder und brav. Der Mann haut sich nicht, ist nett zu seinen skurrilen Mitmenschen und lebt in einer Landschaft, die das Zubett-Gehen kolossal erleichtert. Trotzdem gähnt der Zuschauer sich der Lösung des Falls nicht entgegen. Schließlich tummeln sich unter den Verdächtigen seltsame Gestalten, die das Ausharren bis zum Ende des Krimis und des Schoppens leicht machen.

Krimi-Züge trug in der Vergangenheit die Wahl der Stellvertreter des Kitzinger OB. Da waren zwar die handelnden Gestalten nicht wunderlich, aber die Kandidaten-Konstellationen schon. Danach gab's Haue. Und Ausbrüche – aus der CSU. 2008 und 2002 musste die Fraktion Verluste beklagen.

Ob's am 6. Mai bei oder nach der Bürgermeisterwahl wieder scheppert? Keine Ahnung. Aber es gibt Favoriten. Und die üblichen Verdächtigen im Stadtrat, die alles kippen könnten. Den Kreis behalten wir im Auge. Denn schließlich besteht die Gefahr, dass der, der den OB vertritt, auch nach ihm tritt. Oder umgekehrt. Egal wie. Wir ermitteln. Am Tatort Stadtrat.

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