Kitzingen

Frühstück: Millionen und eine Gähnnummer

Ab in die Ferien!       -  _

Die Älteren von uns erinnern sich: Vor gut einem Jahr entschied der Kitzinger Stadtrat, dass beim Verplanen der städtischen Millionen – im Amtsdeutsch: Haushalt – mal mehr Tempo rein soll. Statt wie bisher im März, sollte spätestens im Januar feststehen, wie hoch der Schuldenberg ist und wo Kitzingen seine Steuergelder versenkt.

Die Verwaltung ging sportlich ans Ziel ran: Strategiesitzung im Juni 2012 und dann etliche Beratungen zu geplanten Investitionen. Ergebnis: Änderungen, ständig neue Zahlen, wachsende Unzufriedenheit im Stadtrat. Der ist zuletzt so stinkig, dass eine fraktionell bunt gemischte Truppe dem Oberbürgermeister und der Kämmerei einen Antrag um die Ohren haut, weil beim Vermögensetat keiner durchblickt.

Konsequenz: Am Dienstag (19. Februar, 16.30 Uhr) wird das dicke Investitionspaket im Stadtrat noch mal durchgekaut. Und da hoffen die Räte auf Nebensächlichkeit wie konkrete Zahlen – beispielsweise zum Parkhaus am Bahnhof oder zur Mehrzweckhalle im Deusterpark. Ist das dann endlich auf dem Tisch, könnte der Tempo-Haushalt als absolute Gähnnummer traurige Berühmtheit erlangen.

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