Volkach

Gelöbnisfeier der Bundeswehr auf dem Volkacher Marktplatz

Gäste und Soldaten bildeten einen feierlichen Rahmen zum Gelöbnis am Volkacher Marktplatz. Foto: Hanns Strecker

Schon der Einmarsch der 25 Soldaten des Ausbildungszuges in die Volkacher Altstadt war sehenswert. Als dann noch weitere Abordnungen der verschiedenen Volkacher Kompanien, der Ehrenformationszug und das Heeresmusikcorps in militärischer Präzision von allen Seiten auf den Marktplatz zumarschierten, gab es bei den zahlreichen Zuschauern nur noch grenzenloses Staunen.

Knapp 100 Soldaten formierten sich rund um den Marktplatzbrunnen und nahmen ihre jungen Kameraden quasi in die Mitte. "So was haben wir schon lange nicht mehr gehabt", meinte ein Volkacher Bürger und lag damit genau richtig. Die letzten Gelöbnisfeiern waren alle im Bereich der Kaserne und so freute sich der Kommandeur Frank Dannenberg, "hier in der Mitte unseres schönen Volkach, das unsere militärische und teilweise auch unsere private Heimat ist, wieder im Kreise der Bürger feiern zu können."

Teil des Alltags

Die jungen Soldaten lobte er, dass sie bereit sind, die freiheitlich demokratischen Werte der Bundesrepublik Deutschland tapfer zu verteidigen. "Seien sie stolz darauf!", rief er ihnen zu. Bürgermeister Peter Kornell ging zuerst auf das partnerschaftliche Verhältnis zwischen den Soldaten und den Bürgern ein."Bundeswehrangehörige sind in unserer Garnisonsstadt ein normaler Bestandteil des Alltagslebens". In einem Rückblick berichtete er, dass die Stadt schon Ende der Fünfziger Jahre die Grundlagen für eine Kaserne geschaffen hatte, was dann endlich 1986 zum Einzug der ersten Soldaten führte.

Die 25 jungen Rekruten hatten sich am Marktplatz in Volkach zum Gelöbnis aufgestellt. Foto: Hanns Strecker

Das strenge militärische Zeremoniell hatte dann seinen Höhepunkt, als die jungen Soldaten Hand an die Bataillonsfahne legten und mit ihrem Kommandeur die Eidesformel sprachen. Für den erst 17-jährigen Rekruten Kevin Noll "eine aufregende und beeindruckende Sache". Seinen weiteren militärischen Werdegang hat er schon im Auge: Nach Ende der Grundausbildung will er zurück in seine Heimatstadt Trier, wo er zu einem "Karrierecenter" der Bundeswehr gehen will, das Sportförderung betreibt.

Die jungen Rekruten sind zur Vereidigung angetreten. Foto: Hanns Strecker

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