Nordheim

Gemeinderat wünscht Schwimmverbot am Nordheimer Strand

Für den unmittelbaren Bereich an der Mainfähre in Nordheim gibt es ein Schwimmverbot. Das wird jedoch nicht von allen Nutzern des Nordheimer Strandes eingehalten.  Foto: Walter Braun

Der Nordheimer Fährmann Andreas Helbig informierte in der jüngsten Ratssitzung über Meldungen im Internet, wonach der Nordheimer Inselstrand mittlerweile als "Badestrand" deklariert werde. Eigentlich ist in diesem Bereich aber, also in unmittelbarer Nähe der Nordheimer Mainfähre, Schwimmverbot angesagt, betonte Helbig.

Seiner Aussage zufolge mehren sich Jahr für Jahr die Besucher am Nordheimer Inselstrand, der 2010 offiziell als Kanuanlegerstelle seiner Bestimmung übergeben wurde. Der auch als Badebucht genutzte Bereich liegt nahe der Mainfähre. "Irgendwann kommt der Tag, dann passiert etwas", war eine von mehreren Wortmeldungen aus der Ratsrunde.

Bürgermeister Guido Braun äußerte ebenfalls Bedenken und stellte fest: "Sobald ein sicheres Übersetzen nicht möglich ist, darf der Fährmann das Schiff nicht steuern." Der Gemeindechef wird nun umgehend Kontakt zum Wasser- und Schifffahrtsamt aufnehmen und zwecks weiterer Maßnahmen – Schwimmverbotsschilder wurden im Bereich der Fähre bereits aufgestellt – anfragen.  

Kein Bade-, sondern ein Liegestrand ist die kleine Bucht in Nordheim. Nicht jeder hält sich daran. Foto: Walter Braun

"Ja bin ich denn der Einzige, der Interesse an der Aufstellung eines Geschwindigkeits-Messgerätes hat?", fragte Ratsmitglied Bernd Sauer und verwies auf mehrere Anträge, die er diesbezüglich schon eingebracht hatte.  

Seiner Meinung nach müsste man den Geschwindigkeitsmesser unbedingt in der Raiffeisenstraße platzieren. "Es ist ein Wunder, dass da noch nichts passiert ist", bestätigte stellvertretender Bürgermeister Waldemar Braun, der als Anlieger ebenfalls auf die Raserei in diesem Straßenabschnitt hinwies. Bürgermeister Guido Braun wird nun Angebote über Messgeräte einholen und diese in eine der nächsten Sitzung zur Diskussion stellen.

Nach wie vor nicht einverstanden ist die Gemeinde Nordheim mit der Anbindung der Kreisstraße 29 an den Kreisverkehr. Aus Nordheimer Sicht ist die Einfahrt der Kreisstraße von Nordheim auf die Staatsstraße 2271, die in Richtung Volkach bzw. Schwarzach führt, ein möglicher Unfallschwerpunkt. Dementsprechend wünschen sich die Nordheimer, mittlerweile durch einen Anwalt vertreten, eine direkte Anbindung an den geplanten Kreisverkehr.

Zur Sprache kam dies im Zusammenhang mit der ersten Änderung des Bebauungsplanes für das Gewerbe- und Industriegebiet der Stadt Volkach, wo aufgrund der erhobenen Bedenken seitens der Gemeinde Nordheim das vereinfachte Verfahren nun als Regelverfahren durchgeführt wird.

Einstimmig befürworteten die Räte schließlich den Antrag des gemischten Chores Cäcilia auf einen Übungsleiterzuschuss in Höhe von 200 Euro.  

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