Biebelried

Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer

Zwischen Westheim und Kaltensondheim wird die Geschwindigkeit bei Nässe beschränkt, darauf einigten sich die Gemeinderäte in ihrer Sitzung. Hintergrund dafür ist die Zahl der Unfälle, die sich auf dieser Strecke bei Nässe ereigneten. Die neue Geschwindigkeitsregelung soll 70 Stundenkilometer vorsehen und bis zum Beginn des geplanten Streckenausbaus gelten. Wann dies sein wird, steht derzeit aber noch nicht fest, hieß es.

In Kaltensondheim selbst wird es dagegen keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 geben. Laut Mitteilung des Landratsamtes Kitzingen liegen dafür nicht die Voraussetzungen gemäß der Straßenverkehrsordnung vor. Diese liegen auch nicht vor, um die Geschwindigkeit auf der alten Bundesstraße 8 aus Richtung Autobahn A7 vor der Ortseinfahrt Biebelried auf 80 Stundenkilometer zu begrenzen, lautete die Information. Die Strecke sei einsehbar, erläuterte Bürgermeister Roland Hoh auf Nachfrage eines Bürgers.

Zuschuss für Ballfangzaun

Hoh gab zudem die Ergebnisse einer Geschwindigkeitsmessung in der Kitzinger Straße in Kaltensondheim bekannt. Gezählt wurden 3882 Fahrzeuge im Zeitraum vom 21. August bis 2. September. Dies entspricht einem rechnerischen Durchschnitt von 298 Fahrzeugen pro Tag. Stoßzeiten liegen, laut Messergebnis, morgens um 6 Uhr und abends um 18 Uhr.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 54,9 Stundenkilometer. 85 Prozent aller Fahrzeuge fuhren langsamer oder maximal 59 Stundenkilometer. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 88 Stundenkilometern. Auch wenn beim Messgeräts nichts aufleuchte, könne gemessen werden, erklärte Hoh. Ein Bürger hatte die Meinung vertreten, dass das Gerät defekt sei. Die Geschwindigkeitsanzeige sei jedoch bewusst ausgeschaltet worden, sagte der Bürgermeister. 

Gemäß Gemeinderatsbeschluss vergab das Ratsgremium in seiner Sitzung am Dienstag zwei Bauplätze im Kaltensondheimer Baugebiet Pförtlein. Für die Bauplätze zehn und elf gab es jeweils nur eine Bewerbung. Die Gemeinde gibt dem TSV Biebelried für einen neuen Ballfangzaun einen Zuschuss von 700 Euro. Die geschätzten Materialkosten belaufen sich auf rund 1450 Euro. Der Beschluss fiel mehrheitlich.

Bürgerbus noch nicht entschieden

Dem Vorschlag des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags folgend, wird sich auch die Gemeinde Biebelried an den Kosten für das neue Tierheim in Kitzingen beteiligen. Hatte die Gemeinde bisher freiwillig einen Euro pro Einwohner für die laufenden Betriebskosten bezahlt, werden dies ab 2020 nur noch 70 Cent sein. Zusätzlich wird für die nächsten 20 Jahre ein Anteil an den Tilgungs- und Zinslasten übernommen. Diesen Betrag legte der Gemeinderat einstimmig auf einen Euro pro Einwohner fest.

Da der Kindergartenbus wegen eines Motorschadens ausgefallen ist, soll ein Gutachter die Ursache klären. Derzeit werden die Kinder mit einem Mietfahrzeug gefahren, informierte Bürgermeister Roland Hoh. Nach dem Ergebnis der Umfrage zu einem Bürgerbus erkundigte sich Gemeinderätin Renate Zirndt.  Es habe einige Rückmeldungen gegeben, antwortete Bürgermeister Roland Hoh. Allerdings sei die Auswertung sehr schwierig. Die Wünsche seien nämlich sehr weit gefächert.  

Schlagworte

  • Biebelried
  • Gerhard Krämer
  • Autobahnen
  • Bundesstraßen
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Debakel
  • Fahrzeuge und Verkehrsmittel
  • Messgeräte
  • Motorschäden
  • Roland Hoh
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Tempolimit
  • Umfragen und Befragungen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!