WÜRZBURG/KITZINGEN

Gold und Silber für Obstbrenner aus dem Landkreis

Die erfolgreichen Brenner aus dem Landkreis Kitzingen, die bei der Verleihung der Urkunden und Medaillen in der Würzburger Residenz anwesend waren (von links): Richard Balling (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Walter Stierhof (Dornheim), Angelika Mahr (Rödelsee-Fröhstockheim), Christian Glos (Nordheim), Andrea Bätz (Geschäftsführerin des Fränkischen Klein- und Obstbrennerverbandes), Rainer Böhm vom Obsthof Böhm (Effeldorf) und Hubert Fröhlich (Vorsitzender des Fränkischen Obstbrennerverbandes). Foto: Gabriele Brendel

Für die Mitglieder des Fränkischen Klein- und Obstbrennerverbandes war die Obstbrandprämierung in der Residenz in Würzburg ein Erfolg. Sie gewannen 126 Gold- und 94 Silbermedaillen, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Medaillen erhielten diese Brenner aus dem Landkreis Kitzingen: Rainer Böhm vom Obsthof Böhm in Effeldorf; Jochen Flammersberger von der Edelbrennerei Flammersberger in Astheim; Winfried Glos von Glos Destillate in Nordheim; Reiner Mahr von Veredelte Früchte Mahr in Fröhstockheim; Michael Menz von Menz Weingut und Destillerie in Astheim; Michael Schmitt vom Weingut Michael Schmitt in Nordheim; Walter Stierhof von der Hausbrennerei Walter Stierhof in Dornheim.

Die meisten Medaillen konnte die Brennerei Edgar Gößwein (Thüngersheim) mit nach Hause nehmen, gefolgt von der Edelbrennerei Haas (Pretzfeld) und der Brennerei Peterhof (Forchheim). Hinzu kommen die Staatsehrenpreise für die Edelobstbrennerei Destilleum Michael Mayer (Pflaumheim) und die Spezialitätenbrennerei Norbert Winkelmann (Hallerndorf).

Die Preisträger wurden auf der Grundlage von 690 Produktproben von 159 Betrieben (73 Franken, 23 Lindau, 63 Südostbayern) ermittelt, die für die Bayerische Obstbrandprämierung eingereicht worden waren. Alle zwei Jahre werden die Produkte von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und einer Expertenjury nach wissenschaftlichen Kriterien analytisch und sensorisch geprüft und anonymisiert bewertet.

Richard Balling vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gratulierte den Preisträgern und überreichte ihnen die Urkunden und Medaillen. Unterstützt wurde er dabei von den drei Vorsitzenden der Regionalverbände Andreas Franzl (Dorfen/Südostbayern), Jürgen Spieler (Heimenkirch/Lindau) und Hubert Fröhlich (Gemünden/Franken). Balling hob hervor, dass die Brenner mit der Pflege der Streuobstwiesen auch einen Beitrag zum Erhalt von Kulturlandschaft und Artenvielfalt leisten. Es gab ein Relaunch der Prüferpanels, mit Mathias Krönert von der LWG wurde ein Prüfbevollmächtigter ernannt und die Medaillen wurden neu gestaltet. Auch die Website www.bayern-brand.de wird derzeit überarbeitet, um lokale Gastronomen noch gezielter ansprechen zu können, berichtete Balling. 17 Mitglieder haben ferner erfolgreich den Kurs für Edelbrandsommeliers absolviert.

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