BUCHBRUNN

Grabmal unter Denkmalschutz

Das imposante Grabmal und die Gruft der Familie des Winzers und Weinhändlers Johann Wilhelm Meuschel prägt den Dorffriedhof Buchbrunns. Foto: Gerhard Bauer

In der vorletzten Sitzung des Jahres standen im Gemeinderat Buchbrunn am Donnerstag keine großen Entscheidungen mehr an. Eine kurze Diskussion über ein Messgerät gab's allerdings.

Das Grabdenkmal der Familie des Winzers und Weinhändlers Johann Wilhelm Meuschel (1788 - 1858) auf dem Dorffriedhof wurde nach einer Mitteilung des Landratsamtes in die Denkmalliste aufgenommen, berichtete Bürgermeister Hermann Queck. Gleichzeitig ließ die Familie wissen, dass die Nutzung der Gruft aufgegeben werde. Damit gehen Erhaltung und Pflege von der Denkmalschutzbehörde bestätigt auf die Gemeinde Buchbrunn über.

Ruhestandspfarrer Wilhelm Erhard informierte den Gemeinderat, dass die Deckplatte des Grabmals saniert werden müsse. Queck will zunächst mit der Denkmalschutzbehörde Kontakt aufnehmen.

In Bezug auf die Anschaffung eines Geschwindigkeitsmessgerätes wollte der Bürgermeister wissen, ob sich die Gemeinde ein Gerät zum Preis um 2500 Euro anschaffen oder sich mit einer anderen Kommune zusammen tun sollte.

Georg Hopfengart fragte nach, ob ein solches Gerät überhaupt nötig sei. Stefan Schmidt regte an, dass, wenn es vorhanden sei, man die gefahrenen Geschwindigkeiten am Ortseingang der Kitzinger Straße vielleicht durch die optische Anzeige beeinflussen und gleichzeitig die Zahl der tatsächlich täglich verkehrenden Fahrzeuge feststellen könne. Dieter Koch bat den Bürgermeister, zu klären, ob ein solches Messgerät auch an der Umgehungsstraße eingesetzt werden dürfe.

Schließlich fiel die Entscheidung, die Bürgermeister Queck ermächtigt mit dem Biebelrieder Bürgermeister Roland Hoh eine gemeinsame Anschaffung zu prüfen. Ein eigenes Gerät soll nicht gekauft werden.

Weitere Themen waren:

• Die Jahresrechnung 2016 wurde mit 1,89 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und 2,3 Millionen Euro im Vermögenshaushalt festgestellt. Dem Vermögenshaushalt wurden gut 212 000 Euro zugeführt, der allgemeinen Rücklage 1,96 Millionen Euro. Gleichzeitig wurden den Rücklagen 1,02 Millionen Euro entnommen. Bürgermeister Queck und die Verwaltung wurden entlastet.

• Der Beschluss des Gemeinderats vom 28. September, einen Förderantrag im Rahmen der Dorferneuerung für Gestaltungsvorschläge am Areal Hauptstraße 20 zu stellen, wurde aufgehoben. Da sich die Kosten um wenige tausend Euro bewegen werden, verzichtet die Gemeinde auf einen langwierigen Förderantrag und spart damit Zeit.

• Die Ortsbeleuchtung wurde vollständig auf LED umgestellt. Ein neuer Stromliefervertrag mit der N-Ergie gilt ab 1. Januar 2018.

Schlagworte

  • Buchbrunn
  • Gerhard Bauer
  • Denkmalschutz
  • Hermann Queck
  • Johann Wilhelm
  • Messgeräte
  • Roland Hoh
  • Wilhelm
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!