SCHWARZENAU

Großeinsatz und ein Dankesbrief

Es waren ungewöhnlich viele Einsätze, zu denen die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenau 2013 ausgerückt ist. Siebenmal wurden die Floriansjünger alarmiert, darunter auch ein Großeinsatz nach einer Verpuffung im Asphaltmischwerk in Schwarzenau. Beim Mischwerk hatte sich die Entstaubungsanlage entzündet, die gekühlt werden musste. Das Feuer war dank vieler Helfer aus zahlreichen Gemeinden schnell unter Kontrolle.

Weiterhin war die Feuerwehr auch beim Hochwasser Ende Mai im Großeinsatz. Schwerpunkt war die Grundschule, deren Heizungs- und Ölkeller geflutet worden war. Für ihren Einsatz beim Hochwasser zeichnete Schwarzenaus dritte Bürgermeisterin Johanna Sendner die Feuerwehrleute mit dem Fluthelfer-Abzeichen aus.

Für 25 Jahre Tätigkeit bei der Feuerwehr wurde in Abwesenheit der stellvertretende Kommandant Josef Ritschel geehrt. Auch das Gesellige kam im vorigen Jahr nicht zu kurz, wie Robert Pfeiffer, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, berichtete. Und seinen Bericht über die gesunde finanzielle Lage des Vereins gestaltete Kassier Alois Möslein kurz und präzise.

Thema, wie schon bei der Versammlung der Feuerwehr Gerlachshausen, waren die beiden im Kanal ertrunkenen Rehkitze. Auch in Schwarzenau wurde darauf hingewiesen, dass die Tiere noch leben könnten, hätte eine Gruppe Radfahrer sie nicht am Ausstieg gehindert.

Aktive Jugend

Nach einem Einsatz in der Metzgerei Keiner in Dettelbach traf ein Dankesbrief des Metzgers ein, den der Kommandant unter dem Beifall seiner Kameraden vorlas. „Wie sehen es nicht als selbstverständlich an, dass Menschen unter Einsatz ihres Lebens solche Rettungen machen“, hatten Helmut und Ingrid Keiner geschrieben und eine Spende für die Feuerwehr geschickt.

Auch die achtköpfige Jugendfeuerwehr – darunter zwei Mädchen – sei sehr aktiv, berichtete Jugendwart Christian Pfannes. Seien es Prüfungen, Ausflüge oder die anstehende Teilnahme am CTIF-Wettbewerb („Comité Technique International de Prévention et d'Extinction du Feu“, Internationaler Feuerwehrverband) in der Oberpfalz. Bei diesem Wettbewerb mit der befreundeten Jugendwehr Volkach, sind die beiden Orte im Juni die einzigen Teilnehmer aus dem Landkreis.

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