KITZINGEN

Gründerzentrum geht an den Start

Innopark: Im Gebäude mit der Nummer 1, gleich rechts am Eingang im Innopark in Kitzingen, ist ein Gründerzentrum entstanden. Foto: Siegfried Sebelka

Ein Wunschprojekt der Väter des Kitzinger Innoparks (ehemalige Larson Barracks am Steigweg) kommt vier Jahre nach dem Kauf des einstigen US-Areals auf den Weg: Die Innopark Kitzingen GmbH eröffnet am Freitag (24. Oktober) in dem Gewerbegebiet das erste Gründerzentrum in Kitzingen.

Standort des ehrgeizigen Projekts, das laut einer Presseinformation Existenzgründer „beim Aufbau des eigenen Unternehmens unterstützen“ will, ist Gebäude Nummer eins im öffentlichen Bereich des insgesamt gut 52 Hektar großen Geländes.

Hier sollen im Dachgeschoss in einer ersten Startphase zehn Büroarbeitsplätze auf rund 180 Quadratmetern entstehen, die die Existenzgründer für – dem Pressetext zufolge – „kleines Geld“ mieten können. Wenn die Idee einschlägt, könne das Zentrum auf bis zu 45 Arbeitsplätze erweitert werden, sagt Michael Klos, Leiter des Innoparks.

Als „innovatives Umfeld für Existenzgründer“ sieht Klos speziell Kitzingen, aber auch die Region Mainfranken als Ganzes. Um diesen „positiven Prozess“ zu begleiten, biete Innopark das neue Zentrum als Startplatz für Jungunternehmer an. Hier gebe es „ideale Bedingungen“ für Absolventen von Uni und Fachhochschulen, heißt es in der Einladung zur Eröffnungsfeier.

Die Existenzgründer finden ein Umfeld vor, auf dem sich seit dem Kauf im Oktober 2010 viele Firmen unterschiedlichster Branchen angesiedelt haben. Zuletzt sprach Klos von 46 Firmen mit 430 Beschäftigten, die auf dem großen Gelände am Steigweg ihre Heimat haben.

Ein Gründerzentrum in Kitzingen ist keine neue Idee. Seit die Stadt mit dem Abzug der Amerikaner – Mitte 2006 – sich von der Garnisonsstadt zur Innovationsstadt entwickelte, geisterte die Vorstellung durch diverse Köpfe in Politik und Wirtschaft.

Eine erste Zielvorgabe kam Ende 2010 von Bernhard Beck. Der Unternehmer, der Geschäftsführer der Innopark GmbH und als Geschäftsführer der Belectric GmbH (einer der weltweit größten Entwickler von Solarkraftwerken und Photovoltaikanlagen) mit Teilen des Unternehmens im Innopark vertreten ist, kündigte damals das Zentrum als Teil des Nutzungskonzepts an, das der Stadtrat dann einstimmig absegnete.

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