KLEINLANGHEIM

Hohe Investitionen für Schulen

Investitionen für Schulen waren das Hauptthema in der Sitzung des Kleinlangheimer Marktgemeinderates am Dienstagabend. Zum einen ging es um Umbau- und Sanierungsarbeiten in der Wiesentheider Nikolaus-Fey-Mittelschule und zum anderen um Sanierungen in der Kleinlangheimer Grundschule.

Bürgermeisterin Gerlinde Stier berichtete aus der Sitzung des Wiesentheider Schulverbandes, dass Bauarbeiten in einem Kostenrahmen von rund 5,5 Millionen Euro vorgesehen sind. Davon entfallen etwa 1,2 Millionen auf den Brandschutz. Außerdem geht es um einen Neubau für die Grundschule, einen Teil der Sanitärräume, die Aufstockung des Küchen- und Essensbereichs, die Heizungssteuerung, den Glasfaseranschluss und den Umbau des Lehrerzimmers zwecks Trennung zwischen Grund- und Mittelschule. Länger habe man in der Schulverbandssitzung über die Finanzierung diskutiert und sich dann darauf geeinigt, einen Kredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufzunehmen. Was günstiger komme als über eine starke Erhöhung der Schulverbandsumlage in wenigen Jahren die Summe zu finanzieren, erklärte die Bürgermeisterin auf Anfrage aus dem Ratsgremium. Zudem erhoffe man sich einen staatlichen Zuschuss zwischen 50 und 60 Prozent.

Sehr erfreut zeigte sie sich über die Zusage der Regierung von Unterfranken zur Förderung der Sanierungsarbeiten in der Kleinlangheimer Grundschule unter dem Dach des kommunalen Investitionsprogramms Schule. Für neue Fenster, Türen, Tore und die Trinkwassersanierung sind rund 582 000 Euro veranschlagt und die Gemeinde erhält einen Zuschuss von 564 000 Euro. Die genannten Arbeiten würden aber noch keine Generalsanierung beinhalten, ebenso nicht Ausgaben für den Brandschutz, „für den es derzeit noch keine Auflagen gibt“. Da es bis zum 28. August auch noch ein Förderprogramm für Turnhallen gebe, werde man auch in diesem Falle aktiv werden, „damit wir den Fuß in der Tür haben“.

Weitere Punkte im Rat:

• Eine längere Diskussion gab es im Rat beim Thema „Gehweg vom Castellbach zur Bahnhofstraße“, der bei einem Kostenvolumen von rund 15 000 Euro bei einer Gegenstimme beschlossen wurde. Was die Debatte auslöste, war die mögliche Regelung des Grenzverlaufs und der Entsorgung des Oberflächenwassers von zwei Grundstücken, die am geplanten Radweg liegen. Man kam schließlich überein, mit den beiden Grundstücksbesitzern ein Gespräch zu führen, um zu einer Einigung zu kommen. Einstimmig beschlossen wurde die Pflasterung des gemeindlichen Anteils des maroden Asphaltgehwegs beim Anwesen der Metzgerei Höhn zum Preis von rund 3500 Euro.

• Ebenso geschlossen stimmte der Rat für die vom Landratsamt vorgeschlagene Übungsleiterförderung in Höhe von 1847 Euro für den VfL Kleinlangheim. Beim Übungsleiterzuschuss für den Reit- und Fahrverein Atzhausen gab es im Rat den gleichen Vorschlag wie im vergangenen Jahr, die Hälfte des etatmäßigen Betrags und somit 750 Euro zu zahlen, da die meisten der betreuten Kinder nicht aus Kleinlangheim und seinen Ortsteilen kommen. Bei der Vergabe der Fliesenarbeiten für die Erweiterung des Kindergartens und zur Einrichtung einer Kleinkindgruppe bekam Alexander Hofmann aus Kleinlangheim den Zuschlag. Er hatte mit 11 315 Euro das günstigste Angebot abgegeben.

• Der Blitz hat am 2. August in das Türmchen der alten Schule in Haidt eingeschlagen und hat zum Glück keinen Brand-, sondern nur einen Schieferplattenschaden angerichtet, berichtete die Bürgermeisterin. Der geschätzte Schaden liegt bei etwas über 4000 Euro und zählt als Versicherungsleistung. Der Rat erteilte einstimmig den Auftrag zur Reparatur.

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