MARKT EINERSHEIM

Im Bauhof fehlen Geräte, im Schwimmbad fehlt das Wasser

Weil aus dem Bauhof der Gemeinde Markt Einersheim in den vergangenen Wochen Geräte entwendet wurden, soll das Tor zum Wertstoffhof nur noch dann offen stehen, wenn Gemeindearbeiter anwesend sind, um sicherzustellen, dass diese eine Kontrolle über die ankommenden und abfahrenden Fahrzeuge haben. Vorgesehen ist, den Wertstoffhof nur noch am Samstag von 10 bis 12 Uhr zu öffnen. Über einen zweiten Tag, eventuell den Mittwoch von 13 Uhr bis 15 Uhr, soll noch entschieden werden.

Außerdem ging es in der Ratssitzung um diese Punkte:

• Bürgermeister Herbert Volkamer wurde ermächtigt, den Auftrag zur Lieferung der Ortsbeschilderung an das wirtschaftlichste Unternehmen zu vergeben. Die Angebote sollen am 19. Januar geprüft und der Auftrag sofort danach vergeben werden. Da die Herstellung der Schilder rund sieben Wochen dauert, drängt die Zeit, denn die neue Ortsbeschilderung soll bis zur offiziellen Einweihung des neugestalteten Marktplatzes am 3. Mai stehen. Rund 25 000 Euro werden die Schilder kosten.

• Zwei Angebote von Projektmanagern für eine Bedarfsplanung zum Freibad sollen als Grundlage für Sanierung dienen. Immer wieder werden dort größere oder kleinere Reparaturarbeiten fällig. So lief kürzlich durch einen Leitungsschaden das Becken leer. Um Frostschäden zu vermeiden, wird derzeit mit Feuerwehrschläuchen Wasser aus der Quelle neben der Kläranlage in das Becken geleitet. Allerdings, so Bürgermeister Volkamer, nimmt die Wassermenge, die die Quelle liefert, konstant ab. Für die Reparatur der Leitungen sind im Haushalt 10000 Euro vorgesehen.

• Noch immer keine Zahlen und Fakten gibt es laut Bürgermeister Volkamer zur geplanten Breitbandversorgung. Der Grund: derzeit sind die damit beauftragten Büros aufgrund der hohen Nachfrage überlastet.

• Kaum Schäden wurden heuer bei der turnusgemäßen Begehung der Mehrzweckhalle festgestellt. Lediglich ein Basketballbrett samt Korb und Netz waren beschädigt. Der Rat stimmte einer Neubeschaffung zum Preis von 300 Euro zu.

• Eine Spende von 200 Euro überreichten Jugendliche an Bürgermeister Gamm. Das Geld stammt aus einem vorweihnachtlichen Glühweinverkauf auf dem Marktplatz und soll zur Ausstattung des Jugendraums verwendet werden.

• Auf Anerkennung bei Prof. Klaus Reder vom Bezirk Unterfranken stieß das Konzept für ein kleines Museum im Würzburger Tor. Die Gemeinde kann beim schon seit längerem unter Federführung von Archivar Franz Vogel geplanten Projekt sowohl mit Zuschüssen vom Bezirk als auch aus dem Leader-Programm rechnen. „Wir sollten die Chance ergreifen“, sagte der Bürgermeister und stieß im Rat auf Zustimmung.

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