Iphofen

Iphöfer B8-Kreisel ist zu allen Seiten offen

Seit Montag kann man vom Kreisverkehr an der B8 aus auch wieder in die Iphöfer Bahnhofstraße fahren. Foto: Timo Lechner

Zum Ende seines Bürgermeister-Lebens hat Josef Mend in Iphofen seine großen Baustellen erledigt oder die Weichen gestellt. Aktuelle Erfolgsmeldungen präsentierte das scheidende Stadtoberhaupt Iphofens am Montag bei der Jahresabschlusssitzung im Rentamt des Knauf-Museums. Und auch in den Stadtteilen Mönchsondheim und Nenzenheim geht es gleich im neuen Jahr voran.

Ein Aufatmen ging durch die Reihen, als Mend die seit Monaten währende Baustelle rund um den Kreisverkehr, der seit Mai an der B8 in Höhe des Bahnhofs und der Ortseinfahrt zur Stadt entsteht, als beendet erklärte. Seit Dienstag können Autos wieder die Bahnhofstraße passieren. Die restlichen Arbeiten werden bis Weihnachten abgeschlossen, wenn die Witterung es zulässt.

Damit geht eine Baumaßnahme zu Ende, die bisher rund zwei Millionen Euro verschlungen hat, gut die Hälfte des Budgets. Etwa 650 000 Euro schießt die Regierung von Unterfranken zu, eine Million das Staatliche Bauamt, der Landkreis Kitzingen 619 000 Euro. Ab dem Frühjahr soll dann der Busbahnhof in Angriff genommen werden, der noch im ersten Halbjahr 2020 fertig gestellt werden soll. Die Behelfshaltestellen bleiben bis dahin erhalten.

Erweiterung der Kindertagesstätte St. Barbara startet

Unterzeichnet wurde jetzt auch die Urkunde für den Kauf der ehemaligen Diakoniestation in Nenzenheim. Die mobilen Dienste sind seit einem halben Jahr in Markt Einersheim untergebracht, wo auch eine Tagespflege entstanden ist, die bisherigen Gebäude in der Nenzenheimer Kirchenburg seither verwaist. Stadtteilreferent Alexander Hansch hatte vorgeschlagen, den direkt an den Kindergarten angrenzenden Bau seitens der Stadt zu erwerben, um mehr Platz für die Mädchen und Jungen zu erhalten.

Auch der Nachwuchs in der Stadt Iphofen erhält ein neues Domizil: Voraussichtlich am 13. Januar startet die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Barbara. Seit September ist in Iphofen bereits der Waldkindergarten in Betrieb - derzeit am Mittelwaldpavillon an der Bildeiche, wo die Kinder noch bei schlechten Wetterlagen innen untergebracht sind, bis der eigentliche Standort im Schießgrund errichtet ist. Wie Mend erklärte, seien leider bereits die ersten Fälle von Vandalismus zu beklagen.

Bauanträge für Museumsgaststätte und Museumspädagogik

Auf den Weg gebracht wurden am Dienstag auch die Bauanträge für die Museumsgaststätte und die Museumspädagogik rund um das Kirchenburgmuseum. Für rund drei Millionen Euro soll die 1832 als Wohngebäude errichtete und 1871 zur Gaststätte umgebaute Schenke gegenüber des Museums saniert werden.

Die allgemeine Kassenlage der Stadt Iphofen bezeichnete Mend als "angespannt", auch wenn sich andere Kommunen angesichts eines Rücklagenstands von rund 13 Millionen Euro zum Jahresende wohl "von" schreiben würden. Allein 7,5 Millionen Euro zahlt Iphofen für die Kreisumlage. Im kommenden Jahr würden "nur die allerwichtigsten Projekte" umgesetzt werden.

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