Dettelbach

Kälberpreise weiterhin unter Druck

Beim letzten Kälbermarkt des Rinderzuchtverbandes Franken in der Dettelbacher Frankenhalle wurden laut einer Pressemitteilung insgesamt 116 Kälber aufgetrieben und somit deutlich weniger als an den vergangenen Märkten. Leider ist die Nachfrage innerhalb des Restiriktionsgebietes mittlerweile stark rückläufig, weshalb der Marktverlauf sehr verhalten war. Dennoch konnten nahezu alle Kälber abgesetzt werden.

Die männlichen Nutzkälber verteilten sich auf 95 Fleckvieh-, drei Gelbvieh- und acht Holsteinkälber. Durch die geänderten Vermarktungsmöglichkeiten im Restriktionsgebiet sind Kälber, die kein dem Alter entsprechendes Gewicht haben nur sehr schwer und mit deutlichen Preisabschlägen abzusetzen.

Da Kälber ohne Impfschutz nur innerhalb des Restriktionsgebietes vermarktet werden dürfen konnten die Fleckviehkälber das hohe Preisniveau der vergangenen Märkte nicht behaupten. Sie wogen im Mittel 88 kg und konnten um 3,34 Euro netto bzw. 3,70 Euro brutto einen Käufer finden. Es wurden damit 293 Euro netto bzw. 324 Euro brutto je Tier bezahlt.

Das 80-Kilo-Durchschnittskalb erlöste somit 3,90 Euro/kg inkl. MwSt. Gelbviehkälber erlösten bei 98 kg Durchschnittsgewicht 4,83 Euro brutto je Kilo. Die acht Holstein-Kreuzungskälber mit 80 kg Gewicht wurden um 2,01 Euro brutto verkauft. Insgesamt wurden zehn weibliche Mastkälber angeboten und restlos verkauft. Die fünf Fleckviehtiere wogen 97 kg und erlösten einen Kilopreis von 3,23 Euro brutto je kg (= 313 Euro brutto je Tier). Der nächste Großviehmarkt mit Zuchtkälbern ist am Dienstag 27. August. Der nächste Nutzkälbermarkt findet am 17. September statt.

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