Wiesentheid

Kehrtwende: Gemeinde spendet doch für Denkort Aumühle

Die Gemeinde Wiesentheid gibt nun doch einen Zuschuss zur Unterstützung des Projekts „Denkort Aumühle.“ Die Räte stimmten dafür, 750 Euro zu geben. In der März-Sitzung des Rates wurde der Antrag zunächst von der Mehrheit abgelehnt. Das führte im Nachhinein zu einigen Debatten. Nun gab es eine Wende.

Auf Antrag der Gemeinderäte Frank Hufnagel (Bündnis 90/Die Grünen) und Stefan Möhringer (CSU) wurde dieser Punkt erneut aufgegriffen. Beim ersten Mal habe man keine ausreichenden Informationen über die Sache vorliegen gehabt, die Bedeutung des Vorhabens sei nicht erkenntlich gewesen, sagte Möhringer. Nachdem er nun auf der Internetseite des Projekts nachgelesen habe, sei er der Ansicht, dass man das unterstützen solle. Dem pflichteten andere Räte bei.

Es geht darum, dass in Würzburg ein Denkmal für die von dort deportierten Juden errichtet werden soll. Entstehen soll es am historischen Aufgang zum ehemaligen Güterbahnhof an der Aumühle unweit des Real. Dafür wurde um Spenden von privaten Personen, wie auch Kommunen, gebeten. Gleichzeitig soll das Projekt für Schulen aufbereitet werden.

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