Großlangheim

Kein Abwasserkanal durch Großlangheimer Gemarkung

Das Vorhaben der Gemeinde Wiesenbronn, das Abwasser durch die Großlangheimer Gemarkung und dann im gemeinsamen Kanal mit der Nachbargemeinde zur Kitzinger Kläranlage zu leiten, dürfte ad acta gelegt werden. Der Großlangheimer Gemeinderat stimmte wie schon in einer früheren Ratssitzung  in der Sitzung am Dienstagabend geschlossen gegen diese Variante und für die zweite Version durch die Großlangheimer Weinbergslage "Kiliansberg" und dann nach Fröhstockheim.

Bürgermeister Karl Höchner sagte zum Stand der Dinge, dass er aus der Zeitung erfahren habe, dass der Abwasserkanal durch die Großlangheimer Gemarkung und an der Südseite des Dorfes entlang  geführt werden soll, weshalb er um die Trassenplanung gebeten habe.

Weinbergstrasse wäre Möglichkeit

Da er telefonisch nicht zu erreichen war, habe ihm dann Wiesenbronns Bürgermeisterin Doris Paul per E-Mail die Unterlagen geschickt, die den Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellt wurden. Die Bürgermeisterin habe ihm zudem mitgeteilt, dass man den Weg durch die Großlangheimer Flur für die wirtschaftlichste Lösung halte, weshalb diese Variante im Großlangheimer Rat vorgestellt werden sollte. Bürgermeister Höchner machte dann in seiner Antwort deutlich, dass diese Möglichkeit im Großlangheimer Ratsgremium keine Mehrheit finden dürfte, während über die Strecke durch die Großlangheimer Weinberge gesprochen werden könne.

Der Bürgermeister betonte in der Sitzung am Dienstagabend, dass man gerne helfen würde, "aber die Konsequenzen einer so nahe am Dorf liegenden Trassenführung und die daraus resultierenden Einschränkungen hinsichtlich der Entwicklung der Gemeinde und der Gestaltungsmöglichkeiten nachfolgender Generationen wird kein Gemeinderat verantworten können".

Nach den Wiesenbronner Planungen sei zudem die Kanaltrasse durch die Weinberge kostengünstiger und damit tragbar. Eine Einsparung der Kosten könnte auch dadurch erreicht werden, dass auch die Gemeinde Castell an die Kitzinger Kläranlage anschließen würde, "hier würde eine gemeinsame Kanalleitung der Gemeinden Wiesenbronn und Castell immense Kosten einsparen". Im Falle der Verwirklichung der Variante durch die Weinberge wird der Großlangheimer Rat die Nutzung von Straßen und Wegen auf Großlangheimer Grund und Boden nach einer noch zu verhandelnden Vereinbarung nicht versagen. Eine Aussage des Bürgermeisters, die ebenfalls vom gesamten Ratsgremium unterstützt wurde.

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