Wiesentheid

Keine Spende für „Denkort Aumühle“

Die Gemeinde Wiesentheid verzichtet auf eine Spende zum geplanten Gedenkort „Denkort Aumühle“. Die Mehrheit im Gemeinderat votierte gegen den Antrag, den Wolf-Dieter Gutsch als Bürger gestellt hatte. Wiesentheid gehöre nicht zu den betroffenen Gemeinden, aus denen jüdische Bürger in der NS-Zeit abtransportiert wurden, so die Begründung.

Ratsmitglied Otto Hünnerkopf sagte, er sehe keinen Bezug für die Gemeinde, dafür Geld zu geben. Das führte zu einer kurzen Kontroverse im Rat, weil Gemeinderat Frank Hufnagel (Bündnis 90 Die Grünen) die Haltung Hünnerkopfs und die Ablehnung kritisierte. „Einfach nur peinlich“, sei die Ablehnung aus Hufnagels Sicht.

Hintergrund des Ganzen ist, dass in Würzburg ein Denkmal für die von dort deportierten Juden errichtet wird. Es soll am historischen Aufgang zum ehemaligen Güterbahnhof an der Aumühle unweit des SB-Warenhauses Real entstehen. Rund 3000 Jugend aus ganz Unterfranken sind von dort abtransportiert worden. Zur Errichtung eines Denkmals wurde um Spenden von privaten Personen, wie auch Kommunen, gebeten.

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