Wiesentheid

Keine Spende für „Denkort Aumühle“

Mehrheit im Rat lehnte es ab
Die Gemeinde Wiesentheid verzichtet auf eine Spende zum geplanten Gedenkort „Denkort Aumühle“. Die Mehrheit im Gemeinderat votierte gegen den Antrag, den Wolf-Dieter Gutsch als Bürger gestellt hatte. Wiesentheid gehöre nicht zu den betroffenen Gemeinden, aus denen jüdische Bürger in der NS-Zeit abtransportiert wurden, so die Begründung. Ratsmitglied Otto Hünnerkopf sagte, er sehe keinen Bezug für die Gemeinde, dafür Geld zu geben. Das führte zu einer kurzen Kontroverse im Rat, weil Gemeinderat Frank Hufnagel (Bündnis 90 Die Grünen) die Haltung Hünnerkopfs und die Ablehnung kritisierte.
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen