SOMMERACH

Kindergarten braucht keinen Zuschuss

Es gehört im Sommeracher Gemeinderat zur Tradition, dass zum Jahresende ein aktueller Bericht über den Kindergarten präsentiert wird. Auch in diesem Jahr hatte diese Aufgabe Gudrun Schlereth, die Vorsitzende des Trägervereins des Kindergartens, des St. Valentinusvereins, übernommen. Das Wichtigste: Der Kindergarten wird keinen Zuschuss von der Gemeinde in Anspruch nehmen.

Es besteht ein Defizitvertrag mit der Kommune, in dem der Ausgleich des ungedeckten Betriebsaufwandes geregelt ist. Gudrun Schlereth erinnerte am Montagabend in der Ratssitzung zunächst an die Pflichtaufgaben einer Gemeinde. Dazu gehört auch der Kindergarten. Diese Aufgabe übernimmt in Sommerach mit dem St. Valentinusverein der Trägerverein. Hierbei obliegt dem Vorstand die Organisation der Kinderbetreuung von den Krippen- bis hin zu den Schulkindern. Dabei versuche man, so die Vorsitzende, den Bedürfnissen der Eltern unter den gegebenen Umständen gerecht zu werden. An Baumaßnahmen in diesem Jahr nannte sie den Umbau und die Einrichtung eines Büros.

Zur aktuellen Situation: Am 1. September 2014 war die mit sechs Erzieherinnen, drei Kinderpflegerinnen sowie einer Verwaltungskraft besetzte Betreuungsstätte mit 83 Kindern belegt. Bis zum Ende des Kindergartenjahres wird sich diese Zahl auf 96 Jungen und Mädchen erhöhen, berichtete Schlereth. Ihren Ausführungen zufolge gibt es seit dem 1. September 2011 feste Öffnungszeiten. So ist der Kindergarten täglich von 7 bis 17 Uhr geöffnet und hat maximal zehn Schließtage.

Die Vorsitzende dankte den Gemeindearbeitern und äußerte den Wunsch, dass im neuen Jahr die Spielgeräte im Garten aufgestellt werden und dass der Bereich vor der Krippe nutzbar wird.

Erfreut über den Bericht zeigten sich Bürgermeister Elmar Henke und seine Räte. Der Kindergarten nehme in Sommerach einen hohen Stellenwert ein, betonte der Bürgermeister. Beweis hierfür seien auch die steigenden Belegzahlen.

Zugestimmt wurde dem Antrag des Sportanglervereins Sommerach auf Errichtung von Parkflächen am Anglersee. Unter anderem ging es hierbei um die derzeit gesperrte Zufahrt am unteren Ende des Sees. Sie soll wieder geöffnet, das Verbotsschild entfernt oder mit dem Zusatz „Frei für Angelfischer“ versehen werden.

Des Weiteren sollten links und rechts der Zufahrt zwölf bis 15 Parkplätze ausgewiesen werden. Auch im Bereich der gemeinsamen Streuobstwiesen – mit dem notwendigen Abstand zum Grundstück Gräfner – sei eine zweite Parkmöglichkeit erforderlich. Die hier entstehenden Parkmöglichkeiten sollten im Sommer beispielsweise von Badegästen genutzt werden, hieß es im Antrag.

Eine Parkordnung sollte von der Gemeinde Sommerach erlassen werden. Laut Beschluss wird die Gemeinde Sommerach 2015 in Zusammenarbeit mit dem Sportanglerverein die Parkplätze herstellen.

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