KITZINGEN

Kitzingen längst kein Geheimtipp mehr

Die Kinder der Iphöfer Winzertanzgruppe führten beim Kitzinger Weinherbst Tänze wie den Schlamperer vor und heimsten viel Applaus ein.
Die Kinder der Iphöfer Winzertanzgruppe führten beim Kitzinger Weinherbst Tänze wie den Schlamperer vor und heimsten viel Applaus ein. Foto: Hartmut Hess

Der Tourismus läuft in Kitzingen. Das zeigen steigende Übernachtungszahlen und viele Attraktionen. Beim Weinherbst wurde Bilanz gezogen und Danke gesagt.

Die vielen Attraktionen locken viele Leute nach Kitzingen.“ Das sagte die Fränkische Weinkönigin und Deutsche Weinprinzessin Klara Zehnder am Samstag beim Kitzinger Weinherbst.

17 Prozent mehr

Dass dem so ist, bestätigte Kitzingens Tourismusreferent Dietrich Hermann. Nach seinen Worten sind die Übernachtungszahlen im vergangenen Jahr um bemerkenswerte 17 Prozent gestiegen. „Kitzingen ist mehr ein Geheimtipp“, erklärte der Tourismusreferent und führte einige Faktoren an, was Kitzingen ausmacht.

Drei Hofräte im Einsatz

Oberbürgermeister Siegfried Müller lobte das Wirken des Teams der Touristinformation mit der Leiterin Vanessa Feineis und den drei Hofräten Walter Vierrether, Alexander Nuss und Jürgen Reitmeier mit ihrem Hofstaat. „Den Hoheiten gebührt ein großes Lob, dass sie ganzjährig für die Stadt und den Weinlandkreis unterwegs sind“, sagte der OB. Dass Kitzingen bei den Touristen beliebt sei, dafür würden auch noch die ehrenamtlichen Betreuer des Wohnmobilstellplatzes und die Gästeführer sorgen.

Dietrich Hermann lud die Gäste auf dem Marktplatz ein, sich Schoppen zu gönnen und dabei etwas Guts zu tun. Denn die Erlöse des Samstags gehen heuer an ein krebskrankes Kind.

Diesmal ohne die Letzte Fuhre

Wie der Tourismusreferent bedauerte, habe heuer mit dem Weinherbst nicht symbolisch die Letzte Fuhre eingeholt werden können. Der heiße Sommer habe dazu geführt, dass die Letzte Fuhre schon vor fünf Wochen heimgebracht wurde.

Gut informiert

Vanessa Feineis dankte den Weinlieferanten GWF, Meuschel, Röser, Haßold und Völker für ihre Weinspenden zur Veranstaltung. Weinkönigin Klara Zehnder erinnerte sich gerne an Eröffnung der Tourismussaison im Frühjahr. Nicht nur, weil das einer ihrer ersten Termine im Amt der Weinkönigin gewesen war. Vor allem wegen des Kniefalls von Hofrat Alexander Nuss habe sie nur beste Erinnerungen an Kitzingen. Sie gab sich bestens informiert über die Große Kreisstadt und informierte über die demnächst anstehenden Veranstaltungen.

Einige Neuerungen

Vanessa Feineis kündigte an, dass es kommendes Jahr besondere Führungen mit der Rödelseer Kräuterfee Stefanie Roßmark und eine Reihe „Kitzinger Kostproben“ mit den Stadtführern geben werde.

Nieser-Haus ausbauen

Hofrat Walter Vierrether dankte dem Oberbürgermeister, der „voll hinter der Tourismusarbeit“ stehe. Er gab dem Stadtrat mit auf den Weg, „den Hintern hochzubringen“, das Nieser-Hauses zu sanieren und zu einer zeitgemäßen Tourist-Information auszubauen. Vierrether lud schon jetzt zu Veranstaltungen wie Nikolaus-Rock oder „Kitzingen leuchtet“ vom Stadtmarketingverein ein.

Sie standen im Mittelpunkt bei der Abschlussfeier der Kitzinger Tourismussaison: Die drei Hofräte (vorne von links) Jürgen Reitmeier, Walter Vierrether und Alexander Nuss, sowie (hinten von links) die Rödelseer Kräuterfee Stefanie Roßmark, Tourismusreferent Dietrich Hermann, Tourist-Informations-Leiterin Vanessa Feineis, die Fränkische Weinkönigin Klara Zehnder und Oberbürgermeister Siegfried Müller.
Sie standen im Mittelpunkt bei der Abschlussfeier der Kitzinger Tourismussaison: Die drei Hofräte (vorne von links) Jürgen Reitmeier, Walter Vierrether und Alexander Nuss, sowie (hinten von links) die Rödelseer Kräuterfee Stefanie Roßmark, Tourismusreferent Dietrich Hermann, Tourist-Informations-Leiterin Vanessa Feineis, die Fränkische Weinkönigin Klara Zehnder und Oberbürgermeister Siegfried Müller. Foto: Hartmut Hess

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