KITZINGEN

Kitzingens sauberer Strom

An der Sonnen-Tankstelle: Mit Hilfe eines Schnell-Ladegeräts schafft es Sebastian Bachmann, das Elektro-Auto in einer Stunde aufzuladen, wie er Schülern des Kitzinger Gymnasiums bei einer Exkursion bei der Firma Belectric erläuterte.
An der Sonnen-Tankstelle: Mit Hilfe eines Schnell-Ladegeräts schafft es Sebastian Bachmann, das Elektro-Auto in einer Stunde aufzuladen, wie er Schülern des Kitzinger Gymnasiums bei einer Exkursion bei der Firma Belectric erläuterte. Foto: FLORIAN HAUCK

Beim Wettbewerb Entente Florale und seinem Schwerpunkt „neue Energien“ tauschten Schüler des Geographiekurses am Kitzinger Armin-Knab-Gymnasium den Kursraum mit ihrem Fahrrad.

Der Weg führte zur Kitzinger Staustufe, die bereits in den 50er Jahren entstand und auch heute noch zuverlässig CO2-freien Strom liefert.

Danach ging es ins Neubaugebiet am Hammerstiel zu einer privaten Photovoltaik-Anlage. Diese liefert Strom für etwa fünf Haushalte. Das gesamte Energiekonzept des Gebäudes sieht vor, dass der Bauherr komplett unabhängig von fossilen Energieträgern ist. Dafür sorgen neben dem Sonnenstrom eine Holzpelletheizung und die Solaranlage für die Warmwasserbereitung.

Vorbei an einer Biogasanlage erklommen die Schüler der Q11 schließlich den Berg zum Innopark, in der ehemaligen US-Kaserne. Dort zeigte ihnen Sebastian Bachmann von der Firma Belectric, wie Solarmobilität funktioniert. Mit Hilfe eines Schnell-Ladegeräts wird der Akku seines Fahrzeugs in einer Stunde aufgeladen, um etwa 150 Kilometer fahren zu können. Der Strom kommt direkt von der Sonne, wenn das Auto am Carport der Firma angeschlossen wird, der mit einem Dach aus Solarmodulen ausgestattet ist. Belectric hat auch einen Akku im Keller, der die nicht verwendete Energie speichert und jederzeit weitere Fahrzeuge wieder flott machen kann. Um auch an anderen Ladestationen Sonnenenergie anbieten zu können, hat die Firma zusätzlich Solarparks aufgebaut, beispielsweise den in Repperndorf. Dort können, ähnlich wie im angrenzenden Windpark, in der Spitze etwa 6 Megawatt Strom erzeugt werden, immerhin mehr als die doppelte Ausbeute der Kitzinger Staustufe.

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