Kitzingen

Kitzinger Schmierfinken von Polizei gefasst

Sie richteten Schaden von vermutlich über 10 000 Euro an: Die Polizei fasste drei Schmierfinken, die seit einem halben Jahr  ihr Unwesen in Kitzingen trieben.
Schmierereien auf dem Stadtbalkon am Bleichwasen. Foto: Polizei

Ab Mitte April ging es plötzlich los: Im Stadtgebiet Kitzingen häuften sich Schmierereien. Insgesamt wurden in elf Fällen Schriftzüge an Gebäude oder Fahrzeuge gesprüht. So wurden auf Hausfassaden, Garagenwände oder Fahrzeuge häufig die Zahlen „318“ oder sonstige Buchstabenkombinationen gekritzelt. Die Tatorte waren über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Schnell keimte ein Verdacht auf: Zwischen den Taten dürfte ein Zusammenhang bestehen.

Die Ermittlungen gestalteten sich anfangs schwierig, da keine Hinweise vorhanden waren. Die Vermutung lag aber nahe, dass es sich um jugendliche Täter handelt. Aufgrund eines Aufrufs in der Presse meldete sich schließlich ein Zeuge, der in sozialen Netzwerken auf die Sachbeschädigungen aufmerksam geworden war. Das brachte den entscheidenden Hinweis auf einen der Täter. Im Laufe der Ermittlungen richtete sich ein Verdacht dann noch gegen zwei weitere Jugendliche.

Hausdurchsuchungen

Über die Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Zimmer der Tatverdächtigen erwirkt. Hierbei fanden sich diverse Farbdosen und weitere Utensilien, die den Verdacht gegen die 16- bis 18-Jährigen erhärteten. Ein möglicher rechtsradikaler Hintergrund, der zwischenzeitlich durch die diversen Buchstaben- und Zahlenkombinationen aufgekommen war, bestätigte sich laut Polizei nicht. 

Für die Geschädigten sind solche Schmierereien sehr ärgerlich, weil die Entfernung häufig viel Geld kostet. Auch die Stadt Kitzingen war mehrfach betroffen und musste einige tausend Euro für die Beseitigung ausgeben.  Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf über 10 000 Euro.

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