Wiesenbronn

Klärschlamm aufs Feld

Rund 100 Kubikmeter Klärschlamm wurden der Wiesenbronner Kläranlage entnommen, teilte Bürgermeisterin Doris Paul in der Ratssitzung am Dienstagabend mit. Es werden nun Proben entnommen, um anhand eventuell passender Werte die Möglichkeit zu nutzen, den Schlamm auf Felder ausbringen zu können. Zu diesem Zweck werden noch Landwirte gesucht, die die Flächen zur Verfügung stellen.

Zur Erinnerung an die Deportation von jüdischen Mitbürgern im Dritten Reich werden am Bahnhofsvorplatz in Würzburg Erinnerungsstücke in verschiedener Form aufgestellt. Wiesenbronn möchte sich mit zwei als Koffer modellierten Sandsteinquadern beteiligen. Mit sechs gegen drei Stimmen sprach sich das Ratsgremium dafür aus, dafür rund 500 Euro auszugeben. Ein Gespräch mit dem Großlangheimer Steinmetzbetrieb Josef Türke wird noch geführt, kündigte die Bürgermeisterin an.

Das Anwesen Hauptstraße 10 (ehemals Anwesen Opfermann) wurde zwangsversteigert. In diesem Falle sei das Vorkaufsrecht durch die Gemeinde nicht anwendbar, teilte die Bürgermeisterin mit. Wie in diesem Fall weiter verfahren wird, wurde in der nichtöffentlichen Sitzung beraten.

Die Jagdpächter und Begehungsscheininhaber des Wiesenbronner Jagdreviers stellten den Antrag, technische Hilfsmittel auf den Gewehren zur nächtlichen Jagd auf Wildschweine nutzen zu dürfen, da dieses Wild fast nur noch nachts unterwegs sei. Dem Antrag wurde einstimmig statt gegeben.

Verlesen wurde ein Dankschreiben der Abtswinder Schwimmbadinitiative, die sich über den Zuschuss aus Wiesenbronn freute.

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