Wiesentheid

Klare Ansage: 100 Prozent für Werner Knaier in Wiesentheid

Die CSU nominiert Wiesentheids Bürgermeister einstimmig für die Wahl und damit für eine mögliche dritte Amtszeit.
Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier (mitte) nahm die Glückwünsche zur Nominierung als Bürgermeister-Kandidat der CSU von Otto Hünnerkopf (rechts) entgegen. Für Knaiers Frau Barbara gab es einen Blumenstrauß. Foto: Andreas Stöckinger

Die Nominierung des CSU-Ortsverbandes Wiesentheid für die Kommunalwahl ergab bei der Aufstellung des Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters ein deutliches Votum. Mit den Stimmen aller anwesenden Mitglieder wurde der derzeitige Amtsinhaber Werner Knaier wieder für diesen Posten nominiert. Der 53-jährige Jurist, der seit 2008 für die CSU auf dem Bürgermeistersessel des Wiesentheider Rathauses sitzt, wird erwartungsgemäß ins Rennen um seine dann dritte Amtszeit gehen.

Applaus kam auf, als das einstimmige Votum vom Wahlausschuss-Vorsitzenden Roland Keller bekannt gegeben wurde. "Ich freue mich sehr, ich bin überwältigt", dankte Knaier den Mitgliedern für den eindeutigen Vertrauensbeweis. Knaier betonte im Anschluss, er wolle "keinen Wahl-Kampf, sondern einen fairen Wettkampf." Bislang ist nicht bekannt, ob es einen Gegenkandidaten in Wiesentheid geben wird. In Reihen der CSU rechnet man mit einem Kontrahenten Knaiers. Die Versammlung zur Nominierung des Bürgerblocks steht noch aus.

Sanierung und Umbau

Vor der Abstimmung hatte Knaier in seiner Rede die größeren Projekte der vergangenen Jahre aufgezählt, die die Gemeinde angepackt hat. Er nannte die Städtebauförderung, die Sanierung der Kindergärten, sowie den Neubau der Krippe, die Dorferneuerung in Reupelsdorf und einige mehr. Für die nächste Zeit stünden mit dem An-und Umbau der Nikolaus-Fey-Schule, der Sanierung der Kläranlage und dem Baugebiet Seeflur größere Vorhaben an. Diese wurden bereits begonnen. "Ich würde gerne die Aufgaben zu Ende führen", so Knaier.

Die Spannungen, die zuletzt im Ratsgremium herrschten, nannte er "Turbulenzen", die er auf den Wahlkampf schob, der "schon seit der, vier Monaten" ausgebrochen sei. Er hoffe, so Knaier, dass sich das Klima im Gremium spätestens nach der Wahl wieder bessere.

Keine Überraschungen

Bei der CSU-Liste für den Gemeinderat blieben Überraschungen größtenteils aus. Die bisherigen fünf Räte Otto Hünnerkopf, Stefan Möhringer, Peter Fechner, Helma Schug und Maria Stadtelmeyer-Limbacher treten auch diesmal an. Auf Platz zwei wurde mit dem aktuellen zweiten Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes Matthias Lorey der mit 28 Jahren jüngste Kandidat gesetzt.

Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Olivier Rombach, wies darauf hin, dass unter den 16 Bewerbern sechs Frauen und sechs seien, die erstmals antreten. Die 16 Listenkandidaten wurden ebenso einstimmig nominiert.  Die Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Barbara Becker sowie der CSU-Landratskandiat Timo Markert gratulierten Knaier und wünschten den Wiesentheider Parteifreunden viel Glück.  

Die Liste: 1. Werner Knaier, 2. Matthias Lorey, 3. Helma Schug, 4. Stefan Möhringer, 5. Maria Stadtelmeyer-Limbacher, 6. Otto Hünnerkopf, 7. Esther Göpfert, 8. Peter Fechner, 9. Regine Buchholz, 10. Olivier Rombach, 11. Birgit Sinning, 12. Georg Stürmer, 13. Ingrid Klinger, 14. Florian Preißner, 15. Sebastian Tallner, 16. Arnulf Haubenreich. Ersatz sind: Peter Weierich, Sebastian Preißner und Richard Krämer.

Wiesentheid, Bürgermeister Werner Knaier (CSU) Foto: Andreas Stöckinger
Der CSU-Ortsverband Wiesentheid nominierte diese Kandidaten für die Wahlen zum Gemeinderat. Foto: Andreas Stöckinger

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