Wiesentheid

Kolping Wiesentheid: Von der Krabbelgruppe zum Seniorentreff

Treue Mitglieder wurden bei der Kolpingsfamilie in Wiesentheid ausgezeichnet. So erhielten (von links) Klaus Schneider, Helmut Engelbrecht, Willi Finger und Hermann Weber eine Urkunde von den Vorsitzenden Wolfgang Stöcker (Zweiter von rechts) und Rudolf Bohlender (Zweiter von lin... Foto: Andreas Stöckinger

Die Vielfalt an Angeboten ist es, die die Kolpingsfamilie in Wiesentheid auszeichnet. Das stellte der Vorsitzende Wolfgang Stöcker bei der Jahresversammlung heraus. Von der Krabbelgruppe, über die Theaterspieler bis hin zum Seniorentreff reicht die Spannweite. Die nach außen hin wirksamste Sparte ist nach wie vor der Fasching, der fest in der Hand der Kolpings-Karnevalsgesellschaft, kurz Kokage, ist.

Dazu erwähnte Vorsitzender Stöcker, dass die Kolgingsfamilie erst kürzlich eine Auszeichnung vom Bezirk Unterfranken erhalten hat für ihre langjährige und regelmäßige Pflege der Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Rouillac. "Eine Überraschung. Wir haben uns gefreut", kommentierte der Vorsitzende den Preis. Mit 1500 Euro war die Auszeichnung dotiert.

Bei den Berichten der einzelnen Sparten ging Gesellschaftspräsident Marcus Wicher auf die zurück liegende wie auch auf die bevor stehende Faschingszeit ein. Ob Frauen-, oder Elferratssitzung, beides erfreue sich großen Zuspruchs. So seien die Karten für die Frauensitzung im Vorverkauf innerhalb von drei Stunden ausverkauft gewesen. Eine zweite Sitzung wolle und könne man wegen des Aufwands nicht machen, so Wicher. Das Männerballett-Turnier blieb auch in der 18. Auflage ein Selbstläufer. Der aus dem Ganzen erwirtschaftete Umsatz sei wichtig, weil er wieder in Kostüme oder andere Bereiche der Kokage investiert werde.

Trainerwechsel beim Nachwuchs

Gesellschaftspräsident Wicher hob das gute Miteinander bei den Aktiven der Kokage hervor. Bei den Nachwuchsgruppen habe es Trainerwechsel gegeben, die aus eigenen Reihen ersetzt wurden. So engagierten sich wieder einige Eltern für die rund 100 Kinder und Jugendliche.

Vom Kostümverleih berichtete Christa Schraut, dass dessen Lagerkapazitäten nahezu erschöpft seien. Bis zu 2000 Kostüme habe man derzeit im Fundus, Anfragen zum Verleihen erhalte man das ganze Jahr über. Neben ihr betreuten sieben Frauen ehrenamtlich diese Sparte. Aus dem dort erwirtschafteten Geld wird mittlerweile ein zweites Patenkind unterstützt.

Ruth Zink informierte über die Radfahr-Gruppe, die wieder verschiedene Ausflüge und Touren machte. Unter anderem ging es ins französische Jura, zu einem Treffen mit den Freunden aus Rouillac. Seit 2016 besteht zudem eine Gruppe, die sich häufiger zum Wandern aufmacht.

Ehrung für 45 Jahre Mitgliedschaft

Die Laienspielgruppe der Kolpingsfamilie führte letzten Winter wieder ein Stück auf. Theater soll es auch diesmal wieder in der Zeit des Jahreswechsels geben, die Vorbereitungen laufen, so Georg Stöhr. Kassierin Dorothee Schwab trug einen positiven Bericht über die Finanzen des Vereins vor.

Schließlich ehrte der Verein einige langjährige Mitglieder für ihre Treue, unter denen sich manches Urgestein befand, das auch heute noch aktiv ist. So erhielt Willi Finger eine Auszeichnung. Er ist seit 65 Jahren im Verein, seit 55 Jahren als Fahnenträger aktiv, zudem Elferrat und bei nahezu allen Veranstaltungen mit dabei. Seit 60 Jahren halten Helmut Engelbrecht, Klaus Schneider, Hermann Wener und Ferdinand Kutscher dem Kolping die Treue. Für 25 Jahre wurden außerdem Marianne Bourgeon, Barbara Jakob, Lisa Mitterweger und Dorothee Ziller geehrt.

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