KITZINGEN

Kommentar: Der Tierschutz hat keine Lobby

Die Kommunen im Landkreis weigern sich, einen Standort für das Tierheim zu benennen. Für ihren Egoismus könnten sie bald alle zur Kasse gebeten werden.
Das Kitzinger Tierheim hat am jetzigen Standort keine Zukunft. Jetzt ist ein neues Grundstück im Gespräch. Foto: ARCHIVFoto: HARALD MEYER
Niemand weiß, wie es mit dem Kitzinger Tierheim in den nächsten Monaten weitergeht. Eines aber sollte Städten und Gemeinden im Landkreis klar sein: Nur weil sie auf Zeit spielen und sich als Standort für einen Neubau sperren, wird sich das Problem ausgesetzter und verwahrloster Tiere nicht lösen. Im Gegenteil: Sie zahlen die Rechnung selbst. Jede Kommune ist verantwortlich für herrenlose Tiere, die auf ihrem Gebiet aufgegriffen werden. So regelt es das Gesetz. Gibt es kein zentrales Tierheim mehr im Landkreis, muss sie sich selbst um die Fundtiere kümmern.
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