LANDKREIS KITZINGEN

Leserforum: Wertschätzung der heimischen Künstler

Zum Artikel „Aus Kulturstationen werden Kulturzeichen“ zur Entscheidung des Kitzinger Kreistags vom 10. Juli 2014:

Ein funktionierendes Fest, bei dem weder für Aufbau, Transport oder sonst was Geld für die Künstler vorhanden war (alles wurde von den Mitwirkenden selbst getragen), wird kaputt gemacht, weil der Leiterin im Umgang mit ihrem schmalen Budget für Planung und Werbung misstraut wird.

Doch dann vertraut man einem fremden Propheten für ein Versprechen ein Vielfaches an Geld an, das dann über die Landkreisgrenzen abfließt. Heimische Künstler sind von

dem neuen Kunstfest ausgeschlossen.

Der Gedanke, die Region zu stärken, in dem man die eigenen Leute unterstützt, ist den Verantwortlichen unbekannt.

Dank der Kulturstationen wissen wir, wieviel künstlerisches Potenzial im Landkreis vorhanden ist. Doch nur wenn dieses gefördert und gepflegt wird, kann es wachsen. Jahrzehnte später wären wir noch stolz darauf und würden Schulen und Straßen, Plätze oder ähnliches nach unseren Künstlern benennen.

So hat sich bis heute der Name Richard Rother ins Gedächtnis einer Region eingeprägt. Schade, dass man so wenig stolz ist auf die Leute aus den eigenen Reihen.

Leider ist „Think regional“ den Kreisheimatpflegern, Kreisräten und anderen Verantwortlichen fremd.

Petra Nüßlein 97342 Obernbreit

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