Untersambach

Majestätisches Untersambach

Die Jugend hatte ihren Spaß beim Kirchweihumzug in Untersambach. Foto: Andreas Stöckinger

Im kleinen Untersambach war wieder einiges los an der Kirchweih. So herrschte am Sonntag bereits zum Gottesdienst am Vormittag und anschließend beim Mittagessen reger Betrieb im Gemeinschaftshaus. Im Anschluss hatte die Jugend ihren Höhepunkt beim Umzug und der folgenden Kirchweihpredigt im Wiesentheider Gemeindeteil.

Flüssige Stärkung

Zunächst machten sich die Wagen und Fußgruppen, begleitet von den Musikern aus Frankenwinheim, auf die Runde durch das 300-Einwohner-Dorf. An den Häusern der Ortsprominenz wurde kurz angehalten, es folgten Ständchen und eine flüssige Stärkung. Am Dorfplatz gruben die Kirchweihburschen wieder das Bierfass aus, ehe die Predigt am Gemeinschaftshaus folgte. Laura Fischer und Anna Lisa Kuchenbrod hatten dazu bereits beim Umzug Platz auf der Kanzel genommen.

Die Predigerinnen Laura Fischer und Anna-Lisa Kuchenbrod wussten bei der Untersambacher Kirchweih einiges zu erzählen. Foto: Andreas Stöckinger

Dass Untersambach nun majestätisch ist, wurde mit Wagen und Ständchen gebührend thematisiert. Die aktuelle Prichsenstädter Weinprinzessin Yvonne kommt nämlich aus Untersambach und saß mit Krone auf einem der Wagen. Zu Beginn der Predigt ließ man auch sie hochleben, ehe das Sprüchlein folgte. "Unner Weinprinzessin, die ist sehr adrett, nur einen Wengert haben die Eltern nett", sangen Kristin Fröhlich und Thorsten Wirth.

Bürgermeister hat an allem schuld

Die Predigerinnen überreichten zunächst ein T-Shirt an Wiesentheids Bürgrmeister Werner Knaier mit der Aufschrift "Ich bin schuld". Das komme davon, weil dieser kürzlich bei einer Versammlung im Ort gemeint habe, egal wenn etwas passiere, der Bürgermeister sei immer an allem schuld. Die Predigerinnen gaben dem Gemeindeoberhaupt mit, er solle dafür sorgen, dass der fehlende Rest der Straße nach Wiesentheid endlich fertig ausgebaut werde. Wahrscheinlich müsse man eh  warten, bis der Salat fertig ist, spielten sie auf den im Raum stehenden Bau einer Salatzucht in der Gemeinde an.

Überhaupt deckten Laura Fischer und Anna-Lisa Kuchebrod wieder einiges an Geschichten auf, die sich zuletzt in ihrem Dorf ereignet hatten. Beim Ausflug der Männer sei einiges passiert, wussten die beiden. Nicht fehlen durften die Geschichten aus der Mühle, einem beliebten Feierabend-Treffpunkt. Dort sei einfach immer was los, neuerdings gebe es in der Mühle sogar einen Bademeister. Die viertägige Kirchweih, bei der nahezu das gesamte Dorf mithilft, endet am Montagabend.

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