KITZINGEN/USBEKISTAN

Mit dem Rad um die Welt: Schlaglöcher statt Straßen

Abstecher nach Deutschland       -  Annika Wachter und ihr Mann Roberto Gallegos Ricci.
Annika Wachter und ihr Mann Roberto Gallegos Ricci. Foto: Ricci
Die Kitzingerin Annika Wachter (26) und ihr Freund Roberto Gallegos Ricci (29) sind seit Anfang September 2011 mit dem Fahrrad in der Weltgeschichte unterwegs. Aktueller Standort: östlich von Taschkent, Usbekistan.

So ging's weiter: Leben auf dem Land. Plumpsklos, Eselkarren, mehr Schlaglöcher als Straßen – und unfassbar nette Menschen. Annika und Roberto gefällt es in Usbekistan. Sie würden länger bleiben, wenn nicht das Visum zu Ende ginge. Kirgisistan ruft.

Die Landschaft ist von Baumwollplantagen, Maisfeldern, Melonenfeldern und Gemüsegärten gesäumt. Das Paar ernährt sich fast rein vegetarisch. Frisch gelegte Eier, Tomaten, Gurken und Melonen vom Feld, dazu euterwarme Milch. Die meisten Familien backen jeden Abend ihr eigenes Brot.

Das Wetter: Nachts wird es frisch, während tagsüber die Sonnenbrandgefahr droht.

Gezeltet wird in den Vorgärten der Bauernfamilien. Alle 72 Stunden müssen die beiden in einem Hotel einchecken, um Registrierungsbelege für die Polizei zu bekommen.

Während es durch den Iran und den Westen des Landes fast pannenfrei ging, rächt sich vor der Hauptstadt der schlechte Straßenbelag: drei platte Schläuche an einem Tag.

In Samarkand und Taschkent wartet das Stadtleben. Die wenigen Touristen kennen sich untereinander: Anne, eine Französin die mit Bus und Bahn unterwegs ist. Jeder kennt jeden auf der Seidenstraße. Jamie, ein englischer Radler, sagt: „Die Welt ist groß, aber Straßen gibt es wenige“.

Von Taschkent sind es 370 Kilometer zur kirgisischen Grenze. Auf dem Weg liegt ein 2200 Meter hoher Berg – ein gutes Training für die verschneite Bergwelt in Kirgisistan.

Das Abenteuer ihres Lebens: Wir berichten in loser Folge über die Rad fahrenden Welteroberer. Der Blog im Internet unter www.tastingtravels.com.

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