Großlangheim

Neue Räume für Großlangheimer Nachwuchs

Im Großlangheimer Josefsstift entstehen neue Räume für den Großlangheimer Nachwuchs. In der Ratssitzung am Dienstagabend wurden weitere Aufträge für Umbau- und Sanierungsarbeiten vergeben Foto: Winfried Worschech

Es wird noch etwas dauern, bis die neuen Räume für den Großlangheimer Nachwuchs im Josefsstift fertig sind. Für verschiedene Gewerke vergab der Gemeinderat am Dienstagabend für die voraussichtlich im September beginnenden Arbeiten, wobei rund 232 000 Euro investiert werden. Dass das Haus für Kinder doch später als geplant fertig wird, liegt nach Aussage von Bürgermeister Karl Höchner an den höheren Anforderungen bei Umbau und Sanierung des Josefsstifts "und auch daran, dass es derzeit sehr schwer ist, von den Firmen Angebote für die verschiedenen Arbeiten zu bekommen".

Dem Kindergartenbetrieb tut das aber keinen Abbruch, da neben dem Kindergarten die "Außenstelle" im ehemaligen Raiffeisenwarengebäude weiterhin genutzt wird. "Jedes Kind wird einen Platz bekommen", versicherte Kindergartenleiterin Karin Straßberger, die in der Sitzung auf die Öffnungszeiten im Kindergartenjahr 2019/20 und die Bedarfsbefragung einging. Von 58 Bögen für den Kindergarten kamen 50 zurück, bei der Kinderkrippe waren es 14 Rückmeldungen. Aufgrund der Personalsituation bleibt es bei den Öffnungszeiten von 7.15 bis 15.15 Uhr im Kindergarten und von 7.30 bis 14.15 Uhr in der Krippe. Einige wenige Eltern hatten längere Öffnungszeiten gewünscht, die aber aufgrund des fehlenden Personals nicht möglich seien. Mittagessen wird es erst nach dem Umbau des Josefstifts geben. "Wir werden den Umbau so schnell wie möglich durchziehen", versicherte der Bürgermeister. Die angegebenen Öffnungszeiten wurden vom Rat einstimmig befürwortet.

Bei der Ausschreibung für die Heizungsinstallation im Haus für Kinder hatte ein fehlerhaftes Angebot vorgelegen, ansonsten lag kein Angebot vor. Das Ratsgremium beschloss einstimmig, erneut ein Vergabeverfahren in die Wege zu leiten. Bei der Sanitärinstallation erging der Auftrag an die Firma Lößlein (Mainstockheim) zum Preis von 125 636 Euro. Sie erhielt auch den Zuschlag für die Lüftungsinstallation für 50 014 Euro, wobei der Wartungsvertrag mit knapp 1000 Euro pro Jahr gesondert abgeschlossen wird. Die Isolierungsarbeiten wurden an die Firma Dämmtec  Holger Reuß (Wiesentheid) für 19 512 Euro vergeben. Bei der Brandmeldeanlage erhielt die Firma Kommunikations- und Sicherheitstechnik König (Scheinfeld) den Zuschlag mit 37 020 Euro. Zu Umbau und Sanierung des Josefsstifts hat die unterfränkische Kulturstiftung eine Zuwendung in Aussicht gestellt. Bürgermeister Höchner zeigte sich optimistisch, dass auch der Antrag bei der bayrischen Landesstiftung auf Zuschuss Erfolg haben könne.

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