Biebelried

Neues Flurkreuz bei Biebelried aufgestellt

Das neue Flurkreuz steht. Das Bild zeigt (von links) Reinhold Hoh, Gerhard Brandmann, Andreas Weberbauer, Alois Kraus, Roland Hoh und Manuel Hoh. Foto: Gerhard Krämer

Vier Flurkreuze waren 2009 auf Initiative von Landwirten und Jagdgenossen innerhalb der laufenden Flurbereinigung in allen Himmelsrichtungen um Biebelried aufgestellt worden. In eines, das an der Auffahrt zur Bundesstraße 8 nach der Autobahn A7, wurde am Samstag früh nun durch ein neues Kreuz ersetzt. In das alte Flurkreuz hatte der Blitz eingeschlagen.

Maschinell gut ausgerüstet rückten Bürgermeister Roland Hoh, sein Bruder und Zimmermann Reinhold Hoh, der schon das alte Kreuz gefertigt hatte, Alois Kraus, Gerhard Brandmann, Andreas Weberbauer und Manuel Hoh Samstag früh an, bauten das alte 4,20 Meter hohe beschädigte Kreuz aus seiner Verankerung und setzten das neue, nun sechs Meter hohe, etwa 400 Kilogramm schwere Kreuz aus Eichenholz ein.

Gemeinde übernimmt Materialkosten

Der Blitz hätte durchaus im Dorf einschlagen können. Und so macht in Biebelried auch die Geschichte die Runde, dass das Kreuz Gefahr und Schaden vom Dorf ferngehalten hat. So war es selbstverständlich, dass an diese Stelle wieder ein neues Kreuz errichtet wird. Die Materialkosten übernimmt laut Bürgermeister Roland Hoh die Gemeinde.

"Mit den Windrädern rings um Biebelried können sie höhenmäßig zwar nicht mithalten, weithin sichtbar sind sie aber trotzdem - die vier neuen Flurkreuze", konnte man vor über neun Jahren in der Zeitung lesen. Wenn auch das nun sechs Meter hohe neue Flurkreuz natürlich auch gegenüber den Windrädern an Größe weiterhin nicht mithalten kann, imposant und besser sichtbar ist es trotzdem.

Kreuze wurden immer wieder erneuert

Reiner Väth, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft, hatte damals bei der Vorstellung der neuen Kreuze informiert, dass es nachweislich schon Mitte des 19. Jahrhunderts große Holzkreuze in der Biebelrieder Flur, direkt auf den Grenzen zu den Nachbargemeinden, gegeben hatte. Die Kreuze seien immer wieder erneuert worden, seien dann ab den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts jedoch Zug um Zug verschwunden. Als Grund hatte Väth den Bau der Autobahnen 3 und 7 sowie die Flurbereinigungen genannt. Das letzte Kreuz sei 1980 verschwunden.

Der damalige Bauernverbands-Obmann Alois Kraus, der auch jetzt zusammen mit dem amtierenden Obmann Gerhard Brandmann beim Aufstellen dabei war, weiß, dass es früher auch kleine Prozessionen zu den Flurkreuzen gegeben hatte.

Schlagworte

  • Biebelried
  • Gerhard Krämer
  • Roland Hoh
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!