Kitzingen

Neues Vhs-Programm: Den Trends auf der Spur

Das Kitzinger Luitpoldbad ist die Heimat der Volkshochschule. Foto: Andreas Brachs

Es ist wieder pickepackevoll, das neue Programm der Volkshochschule Kitzingen/Ochsenfurt. Dazu Fragen an Vhs-Leiterin Cornelia Rauh.

Frage: Das Gefühl, wenn das neue Programm endlich steht...

Cornelia Rauh: Da ein neues Programm in der Regel das Ergebnis von drei Monaten Arbeit ist, ist die Druckfreigabe immer ein Grund zur Freude.

Was ist neu im Programm?

Rauh: Bis zu den Sommerferien gibt es über 25 neue Vorträge. Verschiedene Maltechniken richten sich an Neueinsteiger. Entspannung und Stressbewältigung führen im Frühjahr nach draußen, zum Beispiel beim Waldbaden oder Gesundheitswandern.

Cornelia Rauh leitet in Kitzingen die Volkshochschule. Foto: Foto Koch

Welche Klassiker dürfen nicht fehlen?

Rauh: Unsere Veranstaltungsreihe zum Thema Energiewende und Klimaschutz zusammen mit dem Landratsamt, Sprachkurse für Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch, Yoga, Gymnastik, Pilates, Tanz, Musik und EDV-Kurse.

Wie lässt sich eine Ausgewogenheit hinbekommen?

Rauh: Indem wir ein Programm zusammenstellen, das einerseits den staatlichen Auftrag erfüllt, der im Erwachsenenbildungsförderungsgesetz formuliert ist, und das andererseits auch unsere eigenen Ideen als Programmverantwortliche sowie Kundenwünsche mit aufnimmt, die durch gesellschaftliche Entwicklungen und Trends entstehen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Rauh: Dass es uns jedes Semester gelingt, eine Vielzahl von Einzelveranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen und Gesundheitsfragen anzubieten, die sehr gut angenommen werden.

Wie schnell muss man bei den Anmeldungen sein?

Rauh: Schnelligkeit ist kein Kriterium. Wichtig ist, dass man sich bewusst für einen Kursbesuch entscheidet. Nur so kann man sich zur regelmäßigen Teilnahme motivieren und sich weiter entwickeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Sprachkurse, den Kreativbereich oder Präventionsangebote geht. Lernen erfordert Einsatz. Wenn wir bei unseren Kunden einen Wunsch frei hätten, dann dass Anmeldungen mit einem Vorlauf von einer Woche vor Kursbeginn vorliegen

Wie lief die Zusammenarbeit mit Ochsenfurt an?

Rauh: Die Kooperation haben wir vor allem aus Kundensicht vorbereitet und den Anmeldevorgang und Geschäftsbedingungen angepasst sowie den Aufbau und die Gestaltung der Programme. Außerdem haben sich alle Kolleginnen und Kollegen in einem gemeinsamen Workshop getroffen und die Veränderungen und die Kommunikation nach außen besprochen. 

Die Zahl der Kursteilnehmer im vergangenen Wintersemester lag bei...

Rauh: ...über 4000.

Besuchen Sie selber Kurse?

Rauh: Die Vhs bereichert auch mein Privatleben. Besonders neugierig bin ich auf die Bücher, die wir gemeinsam im Literaturkurs als Lektüre festlegen, außerdem freue ich mich auf den interaktiven Vortrag „Wertschätzende Kommunikation“, den Abend zur Aufschieberitis und die Multivisionen „Südtirol – Dolomiten“ und „Die Molukken – Abenteuer Gewürzinseln“.

Wie schwer ist es, an Referenten zu kommen?

Rauh: In Zeiten von Vollbeschäftigung ist das eine der größten Herausforderungen. Wir suchen laufend nach neuen Kursleitungen. Auf unserer Homepage informieren wir, für welche Themen man sich bewerben kann. Am besten läuft die Kursleiter-Suche, wenn aktive Dozenten gezielt Menschen mit ähnlicher Ausbildung aus ihrem Bekanntenkreis ansprechen.

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