RÖDELSEE

Neujahrsemmpfang in Rödelsee

Die Gemeinde Rödelsee ehrte beim Neujahrsempfang Bürger für besondere schulische, berufliche oder sportliche Leistungen. Foto: Gerhard Krämer

Beim Neujahrsempfang, dem letzten in dieser Form, ehrte die Gemeinde Rödelsee im Löwenhof Bürger für besondere schulische, berufliche oder sportliche Leistungen. Natürlich war auch die Seilbahn auf den Schwanberg ein Thema.

Viele Aufgaben hat die Gemeinde Rödelsee laut Bürgermeister Burkhard Klein in 2018 zu bewältigen, nämlich die Fertigstellung der Krippe, die energetische Sanierung des Kindergartens, die Fortführung der Kanalsanierung, die Entwicklung des neuen Baugebiets „Schlossgrund“ und die Weiterentwicklung des Standorts von Knettenbrech und Gurdulic.

Seilbahn als Vision

Viele seien zudem äußerst interessiert am Ergebnis der Machbarkeitsstudie für die Seilbahn zum Schwanberg. „Eine Vision, mit der wir weit über die Landkreisgrenzen hinaus einmal für Schlagzeilen sorgen“, sagte Klein. Eine Seilbahn ist nach Kleins Worten dringender denn je, denn am Sonntag sei er auf dem Schwanberg gewesen und habe etwa 400 Autos in einer Stunde gezählt.

Klein, der zusammen mit Weinprinzessin Annika Zippelius den 16. Neujahrsempfang gestaltete, forderte mit Blick auf viele negative Entwicklungen weltweit dazu auf, den Mikrokosmos, „in dem wir uns täglich bewegen, ein kleines Stück besser zu machen“. Dazu trage auch die Aktion „Rödelsee hilft“ bei, die aktuell der Aktion „Kampf gegen den Krebs“ gewidmet ist. Dazu lud Klein auch zum Besuch des Benefizkonzerts am 4. Februar ein.

Ein neuer Einwohnerrekord?

Einige Neubürger waren der Einladung der Gemeinde zum Neujahrsempfang gefolgt. Denn Rödelsee erfreut sich großer Beliebtheit, was sich in Zuzügen widerspiegelt. Allerdings kann Klein der aktuellen, noch nicht endgerechneten Statistik des Einwohnermeldeamtes noch nicht so sehr trauen; hätte Rödelsee da doch 1832 Einwohner, die höchste jemals erhobene Einwohnerzahl. Klein vermutet aber, dass die Wegzüge nicht eingerechnet sind. Während es 2017 sieben Geburten gegeben habe, seien in diesem Jahr wesentlich mehr vorausgesagt, berichtete Klein.

Burkhard Klein, sein Stellvertreter Horst Kohlberger und Weinprinzessin Annika Zippelius ehrten dann etliche Personen für ihre herausragenden Leistungen. Einige konnten allerdings nicht am Empfang teilnehmen.

Geehrt wurden: Noah Amberger (Taekwondo, Goldmedaille beim Löwenturnier in Thüringen), Simon Walter und Leni Sailer (Sieger bei den 9. Unterfränkischen Mathematikmeisterschaften), Laura Hess und Lukas Schmidt (Preisträger beim Malwettbewerb „Freundschaft ist bunt“), Hendrik Pohl (erfolgreicher Basketballer und zweiter Preis beim Kulturpreis der Jugend), Hanna Schurz und Kinga Jaworska (3. Platz bei der Hip-Hop International in Hannover), Robin Schadt und Jan Baumann (Kreismeister Schulhandball mit der Schulmannschaft der Karlheinz-Spielmann-Mittelschule, Iphofen), Kai Chrischilles, Julian Korn, Nicolas Wegmann, Christoph Deppisch und Niklas Hammer (Sieger Landkreisentscheid Schulhandball mit der Mannschaft der staatlichen Realschule, Kitzingen), Viktoria Kolb (Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft und weitere Erfolge im Schwimmen), Anna Deppisch (zum dritten Mal in Folge Jugendkönigin beim Schützenfest in Wiesenbronn), Elena Ruhnau (erfolgreicher

Abschluss der Berufsschule für Altenpflege), Stefanie Roßmark und Nadja Ruhnau-Warm (Gästeführer Weinerlebnis Franken), Ellen Linhard (Vereinsmeisterin Tennis), Simone Schütz und Verena Freund (bürgerschaftliches Engagement), Angelika und Wilfried Konrad (Aufstieg beim Standardtanz in die Klasse SEN III A), Friederike Kolb und MaryLynn Zack (Teilnehmerinnen am Weltrekord für das größte Orchester der Welt), Heinz Zippelius (3. Platz Umweltpreis) sowie Reiner und Angelika Mahr (Auszeichnung für Destillate).

Ehrenamtspreis

Der Männergesangverein Fröhstockheim, geleitet von Uwe Ungerer, bereicherte den Neujahrsempfang musikalisch. Die Gemeinde will sich nun Gedanken über neue Formen des Zusammenkommens, der Ehrung und des Dankesagens machen. Nächstes Jahr soll auch wieder der Ehrenamtspreis verliehen werden. Klein will dafür die ökumenische Sternsingeraktion vorschlagen.

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